Freitag, 6. Juni 2014

Der letzte Planungstermin

Nachdem mein Liebster ja den eigentlichen Termin verschwitzt hat, hatten wir heute unseren letzten Termin mit der Weddingplannerin. Knapp 2 Stunden haben wir sämtliche Punkte, die uns noch eingefallen sind und ihr besprochen und sind dabei drauf gekommen, dass zwar schon noch einiges unklar und unsicher ist, es aber im Grunde schon irgendwie hinhaun wird. Davor sind mein Schatz und ich ohnedies noch wegen etwas anderem eingeplant und haben also in den nächsten Tagen keine Zeit für die Hochzeit, aber die letzten Tage vor der Hochzeit müssen wir noch mal ordentlich anpacken, dann klappt das schon.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Wann Gastgeschenke basteln?

Unsere Gastgeschenke sind, wie ja schon erwähnt ziemlich genau durchdacht und haben einen sehr liebevollen Hintergedanken. Doch da bedeutet leider auch, dass sie etwas unpraktisch zu transportieren sind. Bei einem oder zwei Geschenken sollte das für die Gäste machbar sein, aber wir stehen vor der Problematik, rund 90 Stück zu transportieren und ich muss gestehen, wir haben bisher noch keine Ahnung, wie wir das anstellen sollen. Da wir auch nicht wissen, wie wir das lagern sollen, stehen wir nun weiters vor der Problematik, dass wir noch nicht wissen, wann wir die Geschenke fertig machen sollen. Naja, irgendwie wird's schon klappen, irgendwie kommen unsere Gäste schon zu ihren Geschenken...

Probleme mit der Hochzeitstorte

So kurz vor der Hochzeit hab ich natürlich keine Lust auf irgendwelche Zwischenfälle, doch leider scheint keine echte Ruhe aufkommen zu wollen. Ziemlich last Minute hat mein Liebster noch etwas gefunden, was er unbedingt auf der Torte drauf haben möchte, doch laut Bäckerin kommt es da zu Problemchen. Dazu gekoppelt klappt das mit dem Ständer nicht so ganz wie wir wollen, also mal schaun, wie sich das entwickeln wird. Da bin ich nun wirklich froh, dass ich das ganze an die kreativste Bäckerin, die ich kenne, gegeben habe, denn ich kann mich wirklich auf sie verlassen und bin schon ganz gespannt auf das Ergebnis. (Denn ihre Torten sehen nicht nur großartig aus, sondern schmecken auch einfach himmlisch!)

Dienstag, 3. Juni 2014

Immer noch keine Gelübte

Sei eigenes Gelübte zu schreiben klingt romantisch und selbstredend auch sehr intim. Daher haben wir uns entschlossen, unser Gelübte selber zu gestalten. Doch, was wir uns da vorgenommen haben, scheint uns echt in die Knie zu zwingen. Da wir im Moment kaum die Ruhe finden können, schaffen wir es im Moment tatsächlich nicht, diese doch recht einfach aussehende Sache hinzubekommen. Wir schieben es nun schon seit einigen Monaten vor uns her und langsam aber sicher wird's knapp. Immerhin sind es nur noch 2,5 Wochen bis zur Trauung und da sollten wir unser Geschriebenes auch gut vortragen können. Das hat also im Moment oberste Priorität, ich hoffe doch, dass wir es in den nächsten Tagen bewältigen können...

Montag, 2. Juni 2014

Die Hochzeitskerze ganz individuell

Nicht jeder hat eine Hochzeitskerze, es ist ja immerhin auch nicht Pflicht, aber wir wollten gerne eine haben. Doch ich wollte keine aus dem Geschäft, keine vorgefertigte, in die wir nur unsere Namen und das Hochzeitsdatum einsetzen, sondern eine individuell gestaltete. Da meine kreativen Fähigkeiten ein wenig zu wünschen übrig ließen, hab ich mich ein wenig in meinem Bekanntenkreis umgesehen und dort doch tatsächlich eine kleine Künstlerin entdeckt. Sie konnte bereits einige schöne Hochzeitskerzen verbuchen und als ich mich mit ihr zusammengeredet hatte, wusste ich, dass ich meine Kerze von ihr gemacht haben wollte.
Wir haben ihr unsere farblichen Überlegungen gegeben und ihr auch gesagt, was uns ca. gefällt und was eben auch nicht und sie hat uns nur einen einzigen Vorschlag machen müssen und damit gleich voll ins Schwarze getroffen. Nach einigen Tagen haben wir schon die ersten Fotos von der Arbeit bekommen und heute ist sie schon per Post angekommen... wunderschön und mit noch mehr gefinkelten Details, als ich auf den Fotos erkennen konnte.
Ich kann es nur jedem ans Herz legen: Eine individuell gestaltete Kerze stellt man sich gerne in eine Vitrine und zündet sie bestimmt mit Freude und Liebe regelmäßig an und wenn man soviel Glück hat, wie wir, kommt man sogar noch günstiger, als mit einer Kerze "von der Stange".

Sonntag, 1. Juni 2014

Das Kleid ist zu groß

Als mein Kleid endlich Mitte Mai Mai kam und ich es anprobierte merkte ich schon, dass es ein wenig lockerer saß, als das Probemodell. Also bat ich, es enger zu stellen. Nur blöd, dass es schon aufs Engste gestellt war. Gut, dann musste ich halt einfach etwas zunehmen, statt abnehmen. Zudem wurden noch extra Lagen eingenäht, um dem Kleid einen besseren Sitz zu garantieren. Eine Sorge weniger, um die ich mich als Braut kümmern musste. Also schlemmte ich zwei Wochen lang jeden Blödsinn und lies das Training auch ausfallen, es war ohnedies zu stressig in der Zeit. Doch als ich es jetzt zum letzten Mal vor der Hochzeit anprobierte, merkte ich etwas beunruhigendes: Ich hatte anscheinend durch den Stress abgenommen und es saß nun noch lockerer... Gut, hinauspurzeln sollte trotzdem nichts, aber ich muss schon sagen, dass ich nun ein wenig nervöser bin und schon ein wenig Angst habe, dass ich bei meiner Hochzeit zupfend und hochziehend dastehen werde, was ich eigentlich immer vermeiden wollte... Ich glaub ich muss jetzt doch einfach noch mehr futtern und vielleicht sollte ich anfangen, meinen Kaffee wieder zu süßen...

Samstag, 31. Mai 2014

körperlicher Zerfall 3 Wochen vor der Hochzeit

Ich war immer schon recht tollpatschig und besitze das Talent mich in den ungefährlichsten Situationen zu verletzen. Blöderweise habe ich mich in den letzten Tagen so lädiert, dass es Auswirkungen auf die Hochzeit haben könnte.
So leide ich dank einem wunderschönen neuen Paar Sommerschuhen seit heute an einer fiesen Blase am kleinen Zeh, die genau dort reibt, wo auch die Brautschuhe reiben werden.
Zudem hab ich mich vollkommen talentfrei an einer Kommode gestoßen, die selbstredend erst seit über einem Jahr dort steht und jetzt ziert ein dicker fetter blauer Fleck meinen linken Oberarm... Ich brauch wohl nicht zu erwähnen, dass mein Hochzeitskleid ohne Ärmel sein wird.
Und schlussendlich hab ich mir beim Spielen mit meiner Katze einen fiesen Kratzer zugezogen, der blöderweise sofort zu einer Narbe wurde und dank meiner langsam gebräunten Haut nun wie ein weißer Strich direkt auf meinem Schlüsselbein aufleuchtet... natürlich nicht vom Brautkleid verdeckt...
Noch hab ich ja 3 Wochen, um mich noch weiterhin zu verletzen... Mal schaun, wie ich dann bei der Hochzeit aussehe.

Freitag, 30. Mai 2014

Den letzten Termin mit der Weddingplanerin - verschwitzt!

"Schatz, wann genau sollen wir dort sein?" Diese Frage hab ich ihm wohl sicherlich 3Mal gestellt. Und da noch mehr als genug Zeit übrig blieb, schupfte ich mich noch schnell in die Badewanne, nahm meinen Kindle und las noch ein wenig vor mich hin schrumpelnd. Dann das Telefon, wann wir kämen, der Termin war bereits vor einer Viertelstunde angesetzt... tja, das konnten wir beim besten Willen nun nicht mehr einholen...
Daher haben wir einen Ausweichtermin bekommen, nicht so viel Zeit und eigentlich wesentlich stressiger, aber ich hoffe doch, dass wir auch dann alles letzte besprechen können...

Donnerstag, 29. Mai 2014

Die zweite Hochzeit

Wie ich ja schon ein paar Mal angedeutet habe, haben wir einige Dinge zweimal besorgt. So besitze ich zwei Hochzeitskleider, zwei Schleier usw. Das alles war eigentlich nur für ein kleines Projekt notwendig, das dann sie Präsentation bei der Hochzeit erleben wird. Und alles für dieses Projekt haben wir letztens erledigt und nach den heutigen x Stunden Arbeit bin ich echt froh, alles fertig zu haben. Endergebnis: Der Schleier ist kaputt, ich hab mich mehrmals verletzt, inklusive neuer Narben, das Kleid ist dreckig, zerrissen und hat komische Flecken, aber es hat sich alles gelohnt! Das Ergebnis kann sich sehen lassen, ist sicherlich kein Profiwerk, aber so wie unsere ganze Hochzeit ist es durchzogen mit viel Liebe und Arbeit von Menschen, die sich dafür ordentlich ins Zeug gelegt haben. Und so kann ich nun auf eine kleine Vorabhochzeit zurück blicken, praktisch eine Katastrophenversion von dem, was uns in ein paar wenigen Wochen schon erwartet.

Dienstag, 27. Mai 2014

Die Probe für... den Vater

Eigentlich sollte man meinen, dass es nicht die Katastrophe schlechthin ist, einen Gang entlang zu gehen. Doch es scheint, als wären einige Menschen noch nervöser als ich und so kam ich tatsächlich in den Genuss, um eine Probe genau dafür gebeten zu werden. Mein Vater will nämlich das nach vorne Gehen in der Kirche proben. Wie genau ich das managen soll, weiß ich noch nicht, die nächsten Wochen sind so stressig, da hab ich, so leid es mir auch tut, wirklich keine Zeit mich um so etwas zu kümmern. Ich hoffe, er nimmt es mir nicht übel und geht ganz beruhigt am Tag meiner Trauung mit mir gemeinsam nach vorne.

Sonntag, 25. Mai 2014

Meine Frisur

So richtig wusste ich eigentlich nicht, welche Frisur ich wollte. So schwammig, wie meine Wünsche befürchtete ich dann auch das Ergebnis: Ich mag keine Haare im Nacken, weil im Sommer zu heiß. Ich will sie lockig fluffig sommerlich tragen. Strähnen im Gesicht machen mich wahnsinnig. Die Frisur muss bombenfest sitzen, darf aber nicht streng aussehen. Und es müssen ein Diadem, ein Haarkamm und ein Schleier dazu passen.
Erwartet habe ich mir einen unstrukturierten Kuddelmuddelhaufen, der mich schwer enttäuschen wird, aber tatsächlich wurde ich eines besseren belehrt und bekam heute die wahrscheinlich beste Umsetzung meiner diffusen Wünsche, die ich mir vorstellen hätte können. Ich bin extrem glücklich und denke wirklich, dass ich mit dieser Frisur genau das bekomme, was ich möchte!

Freitag, 23. Mai 2014

Die Zeit geht vorbei... ah Blödsinn: Die Zeit rennt!

Es gibt ja tatsächlich für alles im Leben ein App, sei es nun das Kochen von Palatschinken, die Wegbeschreibung in der Stadt oder wie man am besten Hunde trainiert. Selbstverständlich gibt es auch diverse Apps zum Thema Hochzeit und ich selbst habe einen Countdown auf meinem Handy. In den letzten Monaten schrumpfte die Zahl vor "Monate" immer mehr Richtung Null doch was dann passierte schockierte mich dann doch ein wenig. Denn seit Kurzem ist das Wort "Monate" einfach futsch! Nix, nada, einfach nicht mehr da.
Auf einmal ganz vorne nur noch die Wochenzahl zu lesen hat mich schon ein wenig geschockt. Für die sensibleren Gemüter hätten sie doch "Monate" noch stehen lassen können und von mir aus eine 0 davor stellen. Aber dass "Monate" jetzt einfach von meinem Hochzeitscountdown verschwunden ist, lässt leicht Panik in mir aufsteigen...

Dienstag, 20. Mai 2014

Agape, Klappe die Zweite

Nachdem wir irgendwie mit den Preisen ins Unermessliche gestiegen sind, haben wir nochmal komplett runtergeschraubt und die Agape komplett neu durchdacht. Da wir uns jetzt doch Möbel ausborgen dürfen und auf schickes Plastikbesteck umgestiegen sind, die Aufstriche selber machen und enge Freunde um Brot gebeten haben, sind wir nun um ein wesentliches günstiger gekommen, als ursprünglich gedacht. Seit nun auch klar ist, dass Freunde von Freunden die Agape organisieren, wir uns also auch noch Personalkosten ersparen, ist uns nun doch ein großer Stein vom Herzen gefallen. So bleibt also doch mehr Geld übrig, das wir in den Flitterwochen ausgeben können...

Sonntag, 18. Mai 2014

Sein Junggesellenabschied

Stinkend, eindeutig betrunken und reichlich spät, ach was, eigentlich in der Früh kam mein Liebster von seinem Polterabend nach Hause. Mit dabei hatte er ein Shirt auf dem neben Küssen, Namen, Glückwünschen und sogar einer Nachricht an mich auch eine Telefonnummer geschrieben standen. Dieses wurde wohl im Laufe des Abends verziert. Am ganzen Körper hatte er Blessuren und blaue Flecken und ich begann ein wenig über das Poltern und die geschlechtsspezifischen Unterschiede nachzudenken.
Abgesehen davon, dass ich nicht denke, dass ein Mann an einem Frauen-Polterabend seine Nummer der Braut geben würde, hat mich besonders der körperliche Zustand meines Liebsten zum Nachdenken gebracht. Um 12 Uhr Mittags sind die Jungs aufgebrochen, als es wieder hell war, kamen sie zurück in die heimischen Betten und das voll mit blauen Flecken und nach Benzin, Zigaretten und Alkohol stinkend.
Ich kenne bisher keinen Polterabend einer Braut, der so geendet hätte - und ich denke auch, dass meiner eher anders werden wird. Aber da lass ich mich mal überraschen.

Samstag, 17. Mai 2014

Hautfarbe vs. Kleidfarbe

Ich habe mich für ein elfenbeinfarbenes Kleid entschieden, da mir reinweiß zu aggressiv und hart vorkam. Endlich hatte ich nun die Gelegenheit, mein Originalkleid anzuprobieren und musste mit Erschrecken feststellen, dass mein Hautton nahezu eins mit dem Brautkleid ist! Zugegeben ich war immer schon etwas blasser, aber sooo blass hätte ich es nicht gedacht. Daher hab ich mir jetzt vorgenommen, mich nun häufiger auf den Balkon zu legen und etwas Farbe zu tanken, damit ich dann bei meiner Hochzeit nicht farblich mit meinem Kleid verschwimme...

Freitag, 16. Mai 2014

Trauungsablauf

Da wir unsere Hochzeit ja individuell gestalten wollen und uns nicht all zu viel hineinpfuschen lassen, wollten wir auch die Trauung selber bestimmen. Also haben wir in den letzten Tagen den Ablauf der kirchlichen Trauung genauest durchplant inklusive Sängerin, Absprache mit dem Musiker, Noten suchen und natürlich auch geeignete Texte. Dass das so viel Arbeit macht hätten wir beide nicht gedacht, aber nun können wir stolz auf uns sein und freuen uns auf das Okay von unserem Pater, der schon alles abgesegnet hat.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Kinderentertainment

Habt ihr auch Kinder bei eurer Hochzeit dabei? Ich mein jetzt nicht nur eventuell eigene, sondern auch Kinder von Gästen, Familie, Freunde usw. Also ich war als Kind bei Hochzeiten und leider waren wir da in der Regel die einzigen Kinder. Also spielten meine Schwester und ich ein wenig abseits und bemühten uns nicht all zu sehr zu stören.
Doch ich hab mir was anderes für meine Hochzeit gewünscht: bei uns sollen Kinder auch nicht zu kurz kommen. Daher gibt es beim Auszug aus der Kirche eine kleine Attraktion für die Kinder, sowie bei der Agape einen Korb mit kleinen Spielzeugen. Während der Agape wird es einen Zauberer geben, der sich sowohl um Erwachsene, als auch Kinder kümmern kann und bei der eigentlichen Tafel im Schloss haben wir dann eine Kinderbetreuung, die mit kleinen Spielen, Malen, Basteln und Aktivitäten für Kurzweile sorgen wird.
Ich hoffe, dass den Kindern auf unserer Hochzeit dann nicht all zu langweilig wird.

Dienstag, 29. April 2014

Der coolste Pater ever

Das kommt davon, wenn man sich einen Pater aussucht, der hauptsächlich mit Jugendlichen arbeitet und auch mich in meiner Jugend "gefunden" hat.
Wir hatten nun mal das formelle Gespräch mit dem Trauungspater, bei dem sämtliche Abläufe, wichtige Punkte usw. besprochen werden. Nach ca. einer Stunde nettem Geplauder über Hochzeiten, Familiengeschehnisse, Vergangenheit und was sonst noch in den Sinn kam , schlossen wir das formelle ab und gingen in den Garten, wo wir bei Zigaretten und Bier/ Wein die nächsten Stunden über alles mögliche quatschten. Es ging um Beruf, um verflossene Lieben, um die Schulzeit, um Urlaube, um unsere Spleens und eigentlich alles, was ich mit Freunden sonst auch bequatschen würde. Um 22 Uhr machten wir uns langsam auf, nach Hause zu fahren und verabschiedeten uns nicht nur von unserem Trauungspriester, sondern vielmehr von einem ganz lieben Freund, den ich schon seit 14 Jahren kenne.

Samstag, 19. April 2014

Die Sitzordnung

Nachdem die Gästeanzahl nun ziemlich fix ist, haben wir schon mal proformerhalber einen Sitzplan gestaltet. Das hat sich aber als wesentlich schwieriger herausgestellt, als gedacht. Da wir mit runden Tischen und einer einzigen Tafel arbeiten, haben wir versucht, die einzelnen Tische so zu besetzen, dass Familien, Freudeskreise und Themengebiete zu einander passen. Wir sind sage und schreibe 3 Stunden an dem Plan gesessen und sind immer noch nicht zu frieden. Was mach ich bitte mit einer Person, wenn 8 Leute auf einen Tisch passen, es aber 9 zu ein und dem selben Freundeskreis passende Menschen gibt?
Und alles wird sich nochmal ändern, wenn dann jemand doch nicht kommen kann...

Freitag, 18. April 2014

Jetzt wird die Verwandtschaft sauer auf einander

Nachdem nun die genaue Gästezahl bekannt ist und einige Verwandte ja nicht kommen werden, geht es langsam die Runde und sorgt für einigen Zündstoff... Dass auch Leute nicht kommen werden, die zu dem Zeitraum schon einen Urlaub fix gebucht hatten, scheint für andere Verwandte eine echte Enttäuschung zu sein. Auch die Sache mit dem Familienstreit sorgt für viel Trubel, weil natürlich viele, zu denen ich mich selbst auch zähle, nicht verstehen, warum die Zwistigkeiten nicht für einen einzigen Tag beiseite gelegt werden können. Jetzt hab ich also zusätzlich zu dem Familienstreit auch noch böses Blut im Verwandtenkreis, weil einer auf den anderen sauer ist.
Ich selber finde es natürlich schade, aber ich kann auch verstehen, wenn der Urlaub schon angezahlt wurde, würde ich glaub ich auch nicht stornieren. Bezüglich des Zusammenreißens wegen eines Streites bin ich aber, wie eh schon mal gepostet schwer enttäuscht und das wird auch bestimmt Nachwirkungen haben, denn mein Vertrauen ist grundlegend enttäuscht.

Donnerstag, 17. April 2014

Mein Kleid ist noch nicht da - das meiner Trauzeugen schon

Zeitgleich haben meine Trauzeugin und ich unsere beiden Kleider beim selben Designer vor über 2 Monaten bestellt. Zwar hab ich noch genug Zeit und es hieß auch 2-3 Monate Wartezeit, aber sehr verwundert hat es mich nun doch, als ich die Meldung bekam, das Kleid meiner Trauzeugin sei schon da. Immerhin handelt es sich um eine Lieferung aus Amerika, wäre es da nicht sinnvoll gewesen, beide Kleider zeitgleich zu schicken? Anscheinend ist mein Kleid schon unterwegs, d.h. es sollte ebenfalls bald da sein, ich finde, da hätte man im Sinne des ökologischen Fußabdrucks schon darauf achten können, nur eine Lieferung und somit weniger Umweltbelastung, sowie Lieferkosten zu riskieren.

Mittwoch, 16. April 2014

Standesgemäßes Auto

Ich hab hier ja schon mal berichtet, dass mein Liebster mich ursprünglich mit einem Minivan zur Hochzeit bringen lassen wollte. Abgesehen davon, dass ich selbst das Auto fahren hätte müssen, da mich ansonsten niemand hätte fahren können, wäre es wohl auch nicht gerade schön gewesen, wenn ich zu spät gekommen wäre, weil ich noch einen Parkplatz hätte suchen müssen.
Jetzt aber habe ich einen schönen Wagen in Aussicht inklusive Fahrer, das macht das Leben schon viel einfacher.
Denn jetzt werde ich von einem 67er Bentley mit Fahrer zu Hause abgeholt, kann mich während der Fahrt entspannen und standesgemäß hübsch aus einem tollen Auto aussteigen, wenn alle Augen auf mich gerichtet sind. Und zudem wird das Auto bestimmt auch auf den Hochzeitsfotos schön aussehen. Zumindest besser, als der Minivan...

Dienstag, 15. April 2014

Wenn die anderen nervöser sind als du

Für mich ist im Grunde alles geklärt und seit meinem Entschluss, die Hochzeit von unserer Weeddingplanerin bzw. meinem Liebsten planen und organisieren zu lassen, geht's mir irgendwie total gut. Ich kann den Mann meiner Träume ehelichen und um den Rest kümmern sich andere, die ihr Handwerk gut verstehen, also kanns ja in Wirklichkeit nur gut gehen.
Erstaunlicherweise bemerke ich in den letzten Wochen vermehrt, dass mein Umfeld richtig nervös wird. So hab ich von meiner Frisöse erfahren, wie aufgeregt meine Schwester ist und auch von anderen Seiten erfahre ich immer mehr über die Gäste und deren Nervosität. Mein Vater hat es neulich dann aber auf den Punkt gebracht, als er meinte, dass anscheinend alle anderen weit nervöser sind, als ich selber. Zwar verwundert es mich ein wenig, denn ich war bisher bei keiner anderen Hochzeit nervös, also kann ich es nicht so ganz nachvollziehen, aber ich habe beschlossen, mich nicht fertig machen zu lassen. Und so obliegt es jetzt meiner Aufgabe, meine Gäste ein wenig zu beruhigen... wegen meiner eigenen Hochzeit...

Montag, 14. April 2014

Einer der letzten Termine mit der weddingplannerin

Alle Zeichen deuten auf "go", alles rennt seine Bahnen, alles läuft seinen Gang, kurzum, die Hochzeit ist mehr oder weniger fertig. Mit der Weddingplanerin haben wir nun die letzten Feinheiten geklärt, es gibt zwar noch ein wenig zu tun, aber ich denke, das sollte sich gut in den nächsten 10 Wochen erledigt sein. Das heißt wir starten nun offiziell in den Endspurt und langsam aber sicher wird es ernst. Ich glaub, so richtig komm ich aus der Sache nicht mehr heraus. Nicht, dass ich das wollte, aber nur so ein kleiner Gedanke.
Nein jetzt mal im Ernst, natürlich freu ich mich darauf, seine Frau zu werden, aber je näher der Termin rückt, desto ernster kommt mir das alles vor. Umso mehr bin ich wieder mal froh darüber, dass ich Hilfe von einer professionellen Weddingplanerin habe, die alles organisiert, denn ich muss mich jetzt nicht darum kümmern, wann wer die Tische deckt, die Gläser besorgt, die Dekosachen zur Floristin gebracht werden, die Servietten gefaltet, wann wer welchen Blumenschmuck bekommt usw. das wird alles erledigt, also bleibt mir nichts übrig, als mich zurückzulehnen und zu heiraten. Das ist in meinen Augen eh schon genug Verantwortung.

Sonntag, 13. April 2014

Der Herr trägt Cut

Passend zu meinem Brautkleid hat sich mein Liebster etwas einfallen lassen, was mir ein Glitzern in meine Augen gezaubert hat. Er möchte nämlich tatsächlich einen Cut tragen. Für alle, die wie ich bis vor Kurzem, diesbezüglich uninformiert sind, ein Cut ist die Tagesform des edlen Fracks, sieht ihm auch recht ähnlich ist aber wesentlich abgerundeter und sorgt so für einen eleganten Tageslook.
Da sein Trauzeuge geschäftlich nicht im Lande war, hatte ich die Ehre, meinen Zukünftigen zu seiner ersten Anprobe zu begleiten und kam aus dem Lächeln gar nicht mehr heraus. Vom Anziehen des Hemdes bis zum Schluss lächelte ich willkürlich ununterbrochen, so ein Anzug macht schon echt viel her. Und obwohl mein Baldiger ohnedies ein sehr schneidiger und fescher Mann ist, hat dieses Outfit ihn noch um eine Stufe höher erhoben.
Ich freu mich auf jeden Fall schon wie ein kleines Kind auf den Tag an dem ich ihn in diesem Anzug das Ja-Wort geben werde.

Samstag, 12. April 2014

Gäste wieder ausladen

Dass ich das mal machen muss, hätte ich mir nie im Traum gedacht. Nachdem der familiäre Streit nun endgültig eskaliert ist, habe ich mal bei einer Partei nachgefragt, ob sie es schaffen würden, den Streit einen Tag mal beiseite zu legen, um gemeinsam ein schönes Fest feiern zu können. Selbstverständlich hätte ich mit der Sitzordnung für einen weiten Abstand gesorgt und bei rund 100 Leuten wird sich ja wohl die Möglichkeit ergeben, einander aus dem Weg zu gehen.
Doch was ich als Antwort bekam, schoss tatsächlich jeden Vogel ab:
Man sei im Juni wahrscheinlich sehr beschäftigt, hätte viel zu tun, nein, nein es hänge nicht mit dem Familienstreit zusammen, man hätte nur viel um die Ohren. Eventuell würde man vielleicht zur Kirche vorbeischaun, aber wahrscheinlich eher nicht.
Nachdem ich das Gespräch mal kühl beendet habe, brach eine Sturzflut über mich herein. Nicht die Absage an sich, hat mich getroffen, natürlich kann nicht jeder geladene Gast auch tatsächlich kommen, aber die Art und Weise, wie ich abserviert wurde. Als wäre ich eine Ausstellung, die man sich nun doch nicht ansehen wolle, weil es doch nicht interessant klingt.
Für mich sind diese lieben Verwandten nun endgültig passé, ich bin zu tiefst verletzt und kann einfach nicht verstehen, wie sie die letzten knapp 30 Jahre einfach wegwerfen, zumal ich in die Sache ja nicht mal direkt involviert bin.
45 durchgeweinte Minuten später hab ich mich dann entschlossen, dass es wohl das beste sei und hab versucht meine Gedanken zu ordnen. Sehr hilfreich dabei waren dann einige liebe Menschen, die alle den selben Tonus angeschlagen haben:
Wenn ich es ihnen nicht wert bin, dass sie ihren Streit einen einzigen Tag mal ad acta legen, dann sind sie es nicht wert, bei meiner Hochzeit zu sein.
Und so hab ich dann einen Entschluss gefasst: Alle Störenfriede, jeder, der Unruhe stiftet und unser Fest der Liebe zu seinen privaten Zwist nutzen könnte, wird kurzerhand einfach ausgeladen. Und so hab ich gleich im Anschluss wieder zum Telefon gegriffen und den Verursacher des Disputs mal eben ausgeladen. Frecherweise bekam ich dann als Antwort, er wäre ohnedies nicht gekommen. Achso, dann hat er mich nur mal eben warten lassen, für ihn reservieren, decken, usw. aber gekommen wäre er nicht?
Nein danke, dieser Platz bleibt nicht leer, sondern die Tischordnung wird einfach so umgestellt, dass es ohne ihn passt! Bleibt wenigstens mehr Platz für die für meinen Geschmack ohnehin zu kleine Tanzfläche!

Termin, um die letzten Dinge zu besprechen

Da war sie, die erschreckende Mail, die mich daran erinnerte, dass es nun wirklich nicht mehr lange dauern würde: Die Weddingplannerin schreibt und bittet um ein Treffen, um die letzten Dinge zu besprechen und klären. Nun ja, zugegeben, da sind noch so einige Sachen unerledigt, auch wenns im Grunde schon passt. 2,5 Monate lang ist noch Zeit, eigentlich genug, um noch was zu finalisieren, aber es klingt schon verdammt eng. Zumal davor noch so viele andere Dinge zu erledigen sind... langsam mischt sich zu der fehlenden Motivation und dem Hochzeitsfrust ein wenig Zeitdruck...

Donnerstag, 10. April 2014

Das Eheseminar

Will man bei uns kirchlich heiraten, benötigt man ein Eheseminar, das von der Erzdiözese vorbestimmt wird. An sich ist das ja eine gute Sache, immerhin lernt das zukünftige Ehepaar so ein paar Einblicke ins Eheleben kennen und wird in diesem Seminar laut einigen Berichten ja auch dazu angeleitet, die Kommunikation zu verbessern. Also eigentlich ist das ja schon gut.
Aber ich hab jetzt erfahren, wer dazu eigentlich berechtigt ist, mich in die Geheimnisse der Ehe einzuführen und war doch ein wenig verärgert. Als rund 30er, die dann immerhin schon 13 Jahre zusammen sind und schon 8 Jahre zusammen leben, denke ich, mehr über die Höhen und Tiefen einer Beziehung zu kennen, als ein 23jähriges Paar, das seit 2 Jahren verheiratet und seit 3 Jahren zusammen ist... Trotzdem haben die das Recht, uns was über Beziehung esp. Ehe zu erzählen...
Auch wenn mich das jetzt nicht mehr wirklich reizt, werd ich mich trotzdem auf die Sache einlassen und bin schon ziemlich gespannt, was wir dort also so lernen werden...

Dienstag, 8. April 2014

Ein anderes Paar heiratet unsere Hochzeit!

Natürlich gibt es bei den unzähligen Hochzeiten pro Tag nicht unzählige Mottos, daher ist es natürlich verständlich, wenn sich das eine oder andere Thema mal wiederholt. Dass sich aber tatsächlich ein Brautpaar nahezu das gleiche Motto, wie wir ausgesucht haben, hat mich dann aber gestern doch überrascht. Krank im Bett liegend hab ich neben dem ausgiebigen Schlaf eigentlich nur ein wenig TV gesehn. Und dabei hab ich eine Sendung gesehen, die ich schon sehr lange nicht mehr mit verfolgen konnte: 4 Hochzeiten, 1 Traumreise. Und tatsächlich sah ich dort unser eigenes Motto. Zwar war es natürlich nicht genau wie bei uns umgesetzt, aber die Ideen waren recht ähnlich. Ich muss sogar gestehen, dass mir das Thema teils zu heftig aufgetragen war, also für mich persönlich. Wir haben uns ja entschlossen, unser Motto mit heimlichen Akzenten gezielt versteckt zu präsentieren, was bedeutet, die Leute, die sich in der Materie auskennen, werden viele Elemente erkennen, was hoffentlich zu ein paar kleinen Quietschanfällen führen wird. Die Leute aber, die sich mit der Materie nicht auskennen, werden es einfach nur als schöne Hochzeit erleben. Ich fand die Umsetzung in der Serie gestern ganz nett, fühle mich aber mit unserer Variante des selben Mottos wesentlich besser aufgehoben.

Montag, 7. April 2014

Das Kleid ist da!

Wow nach nur wenigen Tagen ist mein ebay-Kleid schon da! Da shätte ich mir wirklich nicht gedacht, erst vor einer Woche hab ich das Kleid ersteigert und heute war ich dank Krankenstand zu Hause, als es plötzlich an der Türe läutete. Das Paket war winzig klein, ich hätte alles mögliche darin vermutet, aber als ich es öffnete, war doch tatsächlich das Kleid drin. Die Korsage ist recht instabil, viel schwächer gestärkt als mein eigentliches Brautkleid, aber für den ersteigerten Preis ist es unglaublich gut verarbeitet. Da es mir gesundheitlich grad nicht so gut geht, hab ich es noch nicht anprobiert, da muss ich wohl noch drauf warten, bis ich wieder gesundet bin...aber ich freu mich schon mal sehr drauf.

Kleid ohne Maßangaben?

Ich hab ja neulich ein zweites Hochzeitskleid über ebay bestellt. Nachdem ich brav überwiesen habe, kam leider erst mal gar nichts, keine Antwort, keine Frage, einfach nichts. Woher wollten die Verkäufer dann aber wissen, in welcher Größe ich mein Kleid brauche? Bei der Auswahl ging es immerhin um eine Breitspanne von 36-48, das macht mich doch ein wenig nervös... ich hab denen jetzt mal meine Wunschgröße geschickt und hoffe auf Antwort oder irgendein Zeichen...

Sonntag, 6. April 2014

In guten wie in schlechten Zeiten

Endlich mal wieder ein schöner Blogbeitrag. Die Ausgangssituation ist nicht ganz so schön, ich liege seit einigen Tagen krank im Bett, aber der Grund, warum ich mich hier melde, ist um so schöner. Denn während ich hier vor mich dahinsieche, kümmert sich mein Liebster ganz sorgenvoll um mich. Er kümmert sich sogar um den Haushalt, nun ja, nicht so ganz wie ich es im gesunden Zustand machen würde, aber er hat zumindest schon einmal Staubgesaugt und sogar Wäsche gewaschen. Und obwohl ich unausstehlich raunzig und trotzig bin, was er mir vorsichtig und zärtlich auch sagt, nimmt er trotzdem mein im Moment anstrengendes Wesen an und sorgt liebevoll für mich... er steht als zu mir, in diesen schlechten Zeiten...

Samstag, 5. April 2014

Der veränderte Mensch

Dass sich nicht allzu angenehme Gesellen in tolle Mitmenschen verwandeln, wünschen wir uns doch alle, besonders, wenn wir ein solches Exemplar davon im Verwandtenkreis haben. Leider folgt auf solche Versprechen nur selten die Umsetzung und so bleiben es wiederkehrende leere Versprechungen, die langsam aber sicher ihre Glaubwürdigkeit verlieren.
Aber wie soll das Brautpaar reagieren, wenn sich eine Person zur Hochzeit ankündigt und im selben Atemzug meint, sie habe sich komplett zum positiven verändert?
Ich sags ehrlich, auch wenn das vielleicht ein wenig unfair sein mag, aber ich verlasse mich nicht darauf, wir haben das in den letzten 13 Jahren einfach schon zu oft von dieser Person gehört. Wir haben daher sicherheitshalber unsere Weddingplannerin und das Personal der Location informiert, sodass die Bescheid wissen und uns im Notfall unterstützen können, bzw. präventiv mithelfen.
Ein Teil von mir will sich schützen, aber der andere Teil hat das Gefühl unfair und auch ein wenig gemein zu handeln... langsam wird's Zeit, dass alles endlich vorbei ist...

Donnerstag, 3. April 2014

Das leidige Thema "Friseur"

Frau kennt die Tatsache, dass ein ordentlicher Friseurbesuch schon mal einige Stunden in Anspruch nehmen kann. Und damit mein ich jetzt nicht nur eine Schneide- und/ oder Färbesession sondern auch das Zaubern von einem wundervollen Look für einen eleganten Abend oder Ball. Neulich hab ich für eine Session knappe 3 Stunden gebraucht, die Frisurgestaltung hat rund 1,5-2 Stunden gedauert.
Doch was ich neulich erfahren habe, hat mich ein wenig verunsichert. Seit einigen Wochen hat ja mein Liebster nahezu die gesamte Planung übernommen und so wurde mir also mitgeteilt, dass ich aufgrund seines gedachten Zeitplanes nur 1,5 Stunden für Frisur, Herrichten, Anziehen usw. habe. Gut, das schaff ich wohl auch mit einem Profiteam nicht, also hab ich meinen Schatz um etwas mehr Zeit gebeten. Denn immerhin soll die ganze Zeremonie des Herrichtens inklusive Frisur, Make-up, Anziehen und Co. nicht stressig, sondern schön genussvoll vonstatten gehen. Viel mehr konnte ich nicht rausschlagen aber 2,5-3 Stunden sollten jetzt drin sein. Mal schaun, ob wir das schaffen... denn apropos: trotz fleißiger Suche hat mein Liebster immer noch keinen passenden Friseur für mich gefunden... langsam werd ich ein wenig nervös...

Dienstag, 1. April 2014

Gastgeschenke fixiert

Jetzt reichts mir endgültig! Was wir uns als Brautpaar jetzt schon bieten lassen mussten passt auf keine Kuhhaut mehr drauf! Anscheinend weiß echt jeder Mensch ganz genau, wie eine tolle Hochzeit zu planen sei und was dazu unbedingt gehört. Heute war wieder mal so ein Moment, in dem mir echt der Geduldsfaden gerissen ist und ich daraufhin meinen Liebsten wegen der Gastgeschenke gefragt hatte. Nachdem uns ohnedies so viele Menschen zu anderen Geschenken geraten haben und überhaupt sei unsere Idee nicht wirklich berauschend, haben wir jetzt einfach Nägel mit Köpfen gemacht. Was wir uns überlegt haben ist mit viel Liebe, Fürsorge und Hingabe erdacht worden. Wir haben uns dazu Gedanken gemacht und es passt in so vielerlei Hinsicht zu uns, zu der Hochzeit, zu dem Datum usw. Also haben wir die Gastgeschenke schon mal in den Warenkorb des onlineshops gelegt. Die Bestellung wird erst abgeschickt, wenn sie genau Gästezahl fixiert ist, aber bezüglich des Geschenkes sind wir uns beide jetzt absolut sicher! Wer bei unserer Hochzeit ist, bekommt ein liebevoll durchdachtes Geschenk! Und aus!

Montag, 31. März 2014

3,2,1 - Zwei Hochzeitskleider für mich

Der heutige Beitrag zählt eher in die Kategorie "Hochzeitslust". Wegen einer kleinen Aktion, die wir geplant haben, brauche ich bereits vor der Hochzeit ein weiteres Kleid, das meinem so gut es geht ähnelt und das ich zerstören kann. Natürlich kann ich es mir nicht leisten, nochmal so ein teures und elegantes Kleid zu kaufen, aber dank ebay und Co. haben wir ja Zugang zu Secondhandkleidern sowie *hüstel* qualitativ nicht ganz so hochwertigen Kleidern, die sich dann im günstigen Preis spiegeln. Da ich irgendwie nicht den Schneid hatte, das Kleid einer anderen Braut zu zerstören, hab ich mich nach einigem Umsehen dann doch für ein günstiges ebay-Kleid entschieden, das ich um wenige €uros ganz fein in ebay-Manier last Minute superbillig ersteigern konnte. Eigentlich hat ja mein Liebster das Kleid entdeckt und er war es auch, den das Fieber gepackt hat. Aber ich muss zugeben, wir hatten beide einen Riesenspaß dabei. Jetzt heißts nur hoffen, dass das Kleid möglichst bald ankommt.
Bei den Bewertungen des Verkäufers habe ich übrigens schnell herauslesen können, dass die Qualität anscheinend nicht so berauschend sei, aber ernsthaft, wer so ein aufwendiges Kleid zu so einem Spottpreis ersteigert, der darf sich über die Qualität nicht wundern. Und da es bei unserer Aktion ohnedies kaputt werden wird, kann es wohl auch egal sein...

Samstag, 29. März 2014

2 Eheringe für mich

Was macht Braut, wenn sie sich mit ihrem Schatz einstimmig dazu entschlossen hat, den Verlobungsring, der nun schon 12 Jahre die Hand ziert gravieren zu lassen, um ihn als Ehering zu verwenden, ihr dann aber ein schönes Erbstück vermacht wird, das so wunderschön ist?
Der vererbte Ring passt eigentlich nicht zu mir, ist viel zu elegant. Aber er ist so wunderschön, die Form, die Farben, alles gefällt mir wahnsinnig gut, zudem ist er auch noch angenehm zu tragen.
Meine Zweifel blieben meinem Liebsten natürlich nicht verborgen und so sprachen wir eines abends darüber, was diese beiden Ringe mir bedeuten. Doch leider gibt es keinen Favoriten, ich mag sie beide und beide haben Argumente, die für sich sprechen.
Nach langem Überlegen kam mir dann aber ein Gedanke: Wir machen ohnedies alles so wie wir es wollen und Konventionen/ Traditionen und Co. sind uns auch nicht wirklich gewogen. Außerdem enttäuschen wir eh ständig jemanden, egal wie sehr wir uns bemühen. Also warum nicht auch hier unser eigenes Ding durchziehen? Ich hab mich also dazu entschlossen, beide Ringe gravieren zu lassen und beide Ringe als Eheringe zu tragen. Der eine ist absolut alltagstauglich und passt zu meinem legeren Look. Der andere ist elegant und definitiv was für die galante Abendgestaltung. So hab ich also immer den passenden Ehering. Was die liebe Verwandtschaft davon hält? Keine Ahnung und ich werds ihnen wohl auch nicht sagen, sonst kommen wieder die blöden Kommentare...

Donnerstag, 27. März 2014

Die Zeit vergeht und wird anhand Videos festgehalten

Da nun immer mehr meiner videographischen Erinnerungen dank häufigem Anschaun sehr an ihrer Qualität einbüßen müssen, habe ich mal eben beschlossen, langsam aber sicher alles zu digitalisieren und auf eine riesige externe Festplatte zu spielen. Doch was ich dabei gesehen habe, hat mich ziemlich stutzig gemacht. Natürlich bin ich mir im Klaren, dass sich der Körper innerhalb von 13 Jahren noch stark verändert, vor allem, wenn die ersten Jahre noch in der Jugendzeit stattfinden, aber wie gravierend die Unterschiede zwischen unseren ersten Videoaufnahmen als Paar und unserem Jetztzustand sind, hat mich doch extrem verblüfft. Die Gefühle dazu waren ebenfalls sehr diffus, denn obwohl ich mich ein wenig nach unserer Jugend zurücksehne und mit Freude an die damaligen Ereignisse zurückdenke, würde ich um nichts in der Welt mit meinem heutigen Ich tauschen wollen.
Und all das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich hatte so vieles von den letzten Jahren schlichtweg vergessen und bin nun wirklich am Überlegen, ob ich für die Hochzeit nicht doch einen Videographen einstellen sollte. Zwar finde ich diese Kurzvideos, die in den letzten Monaten so massiv in den sozialen Netzwerken geteilt werden ganz herzig, aber das hat mich noch nie gereizt. Viel mehr aber reizt mich nun der Gedanke, dank der Aufnahmen an vieles von der Hochzeit auch noch nach 20, 30 ja sogar 40 Jahren erinnert zu werden. Ich glaub, ich schau mich mal bei den potentiellen Videographen um.

Dienstag, 25. März 2014

Wann brauch ich eigentlich das Hochzeitskleid?

Wenn die Monate vergehen und die Hochzeit immer näher rückt werden immer mehr Sachen finalisiert. So natürlich auch die Kleidung. Doch bis wann genau braucht Braut/ Bräutigam eigentlich das fertige Hochzeitsoutfit? Knapp 2,5 Monate vor dem großen Tag gibt es noch weder Kleid, noch Anzug. Das Kleid ist zwar schon in Auftrag, es wird aber wohl noch etwas dauern und der Anzug, pf, naja der steht noch in den Sternen.
Bisher dachte ich immer, das passt schon, wird sich schon ausgehen, aber ein Gespräch neulich hat mich stutzig gemacht, denn eine Septemberbraut in meinem Umfeld hatte bereits die letzte Anprobe und ha somit das komplette Brautoutfit fertig...
Nach ein wenig einlesen hab ich komplett unterschiedliche Meinungen gefunden... die einen sagen, wie seien zu spät dran, die anderen meinen, zu früh sei gar nicht gut, wir sind noch im Zeitrahmen... Jetzt muss ich aber zugeben, dass ich doch schon ein wenig nervös bin...

Sonntag, 23. März 2014

Wir werden nie so sein!

Natürlich sagt jedes Brautpaar diesen Satz das eine oder andere Mal... wir sind aber gerade in der blöden Lage so viele schieflaufende oder bereits missglückte Beziehungen live zu erleben, dass wir uns das in letzter Zeit ganz besonders oft sagen... sei es nun die Kommunikation zwischen Mann und Frau, aber auch das Auftreten als Paar oder das Verhalten inkl. Respektshaltung zu einander... Immer wieder finden wir uns in Situationen, die wir still ertragen, uns den obligatorischen Blick zu werfen und dann, kaum außer Hörreichweite sagt einer zum anderen: Schatz, so werden wir niemals sein!
Aber auch wenn wir wohl diese Dinge niemals machen werden, denk ich mir, das werden sich bestimmt schon viel gedacht haben und trotzdem haben alle ich Päckchen zu tragen... daher kann ich nur hoffen, dass wir niemals unsere Liebe und unseren Respekt zu einander verlieren...

Freitag, 21. März 2014

Heiratet ihr eigentlich noch?

Die letzten 8 Monate haben mir eines gezeigt: Besser weniger über die Hochzeit reden, dann erspart man sich einiges an Stress und Kommentaren. Daher habe ich mir abgewöhnt, Leuten in meinem Umfeld etwas über die Hochzeit zu erzählen. Auf Nachfragen antworte ich nur kurz und knapp relativ neutral und informationsarm und das hat sich auf Dauer auch ausgezahlt.
Doch anscheinend zweifelt jetzt unser Umfeld an unseren Hochzeitsplänen, denn neulich wurde ich ernsthaft gefragt, ob die Hochzeit denn noch stattfinden würde. Man habe sich schon mit anderen Leuten aus unserem Umfeld beratschlagt und zweifle auch nicht an unserer Liebe, aber anscheinend machen sich nun einige Menschen Sorgen, ob wir die Hochzeit nicht doch still und heimlich abgesagt hätten.
Für einen kurzen Moment dachte ich daran, diese Frage zu verneinen... alleine nur, um den Stress des Nachfragens nach der Hochzeit auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Aber das hätte dann wohl wieder noch mehr andere Fragen auf geworfen, als hab ich ganz kurz und knapp geantwortet: Doch, doch, alles läuft seinen Weg, die Hochzeit findet statt.

Dienstag, 18. März 2014

Der Minivan

Das kommt also davon, wenn man die ganze Planung aus der Hand gibt und sie dem stärkeren Geschlecht übergibt: In der Annahme, man würde meine Ankunft ohnedies nicht sehen, weil ich ja die letzte sein werde, hat mein Liebster für meine Ankunft bei der Kirche mal eben einen Minivan organisiert. Erfreulicherweise hat unsere Weddinplanerin ihm das ganz schnell ausgeredet und mit Hilfe einer Freundin wurde dann doch ein schöneres Auto organisiert. Ich hab schon einen Blick darauf erhaschen können und freue mich schon sehr auf die Fahrt darin.

Sonntag, 16. März 2014

So erfährt man also die Wahrheit

Als Braut erlebt man es immer wieder, vor mir wird nette Stimmung geplänkert, hinter meinem Rücken genervt gelästert, sei es nun über die Art der Hochzeit, oder aber auch immer wieder den Neid, der aufkommt. Doch neulich hab ich einen Einblick der besonderen Art genießen können: Beim Friseurbesuch kamen mein Schatz und die Frisöse ins Gespräch und es wurde auch über die Hochzeit geredet. (Ich bin übrigens ganz vernarrt in die Tatsache, dass mein Schatz bei seiner Frisöse über mich und unsere Hochzeit schwärmt) Auf jeden Fall kamen ihr die Eckdaten sehr bekannt vor und sie erzählte uns von einer anderen Dame, die neulich bei ihr war und von ebendieser Hochzeit geschwärmt hatte. Noch bevor ich meine Schwester enttarnte, tat ich unwissend und hörte mir an, was sie so sagte. Also: Sie freut sich schon ganz besonders, blüht regelrecht darin auf. Ich scheine eine nicht wirklich entspannte Braut zu sein und sie habe nun alles mit dem Bräutigam und der Weddingplanerin in die Hand genommen. Aber sie hat von ihrem Diadem und ihrem Kleid geschwärmt, sowie von der Hochzeit im allgemeinen.
Schön zu hören, dass meine Schwester hinter meinem Rücken so glücklich von der Hochzeit redet, von anderen war ich bisher leider anderes gewöhnt.

Samstag, 15. März 2014

Die Hormone spielen verrückt

Seit nun knapp einem Monat nehme ich nun schon diese kleinen Tablettchen, die uns bei meinem Problem helfen sollen und die ersten Ergebnisse lassen sich schon sehen: Ich bin so launisch, wie noch nie zuvor. In Absprache mit meinem Arzt hab ich abklären können, dass das ziemlich normal ist und sich nach ein paar Monaten einspielen wird, aber diese Gefühlsachterbahn geht mir schwerst auf die Nerven und manchmal huscht für einen kurzen Moment dieser klitzekleine Gedanke in meinem Kopf, ob mein Schatz mich auch so nervig findet und die Hochzeit abblasen könnte. Diese selbstzerstörerischen Gedanken sind anscheinend typisch und auf Nachfragen hin laut meinem Liebsten total unnötig, aber ich kann dieses Wirrwarr in meinem Kopf einfach nicht abschalten. Die Hormone spielen jetzt offiziell verrückt und ich mit ihnen...

Mittwoch, 12. März 2014

Neue Prioritäten kosten Geld

Vor ca. einem Monat hat sich mein Leben drastisch verändert und damit haben sich auch meine Prioritäten verschoben. Auf einmal dreht es sich nicht mehr um die Hochzeit, sondern nur noch um dieses eine andere Thema. Alles in meinem Leben geht nur noch darum, mein ganzer Tagesablauf ist damit durchzogen und nachts erwisch ich mich beim Lesen von Fachlektüre dazu und seit Neuestem auch auf dazu passenden Onlineshops. Und leider kommt, was kommen muss, ich verliere mich in diesen Shops und klicke immer häufiger auf zahlen... Auch wenn es kein rausgeschmissenes Geld ist, ist es doch im Moment nicht wirklich passend und fehlt uns daher beim Hochzeitsbudget... aber auch wenn ich es weiß und irgendwie ja auch nicht möchte, kann ich mich einfach nicht beherrschen und klicke immer häufiger auf den doofen Bezahlen-button...

Montag, 10. März 2014

Für wen ist diese Hochzeit eigentlich?

Neulich hatte ich mal wieder ein berufliches Gespräch, dank eines sehr guten Verhältnisses wurde es zum Teil mehr ein nettes und persönliches Getratsche. Und dabei kam auch das Thema Hochzeit auf. Und so ganz sind meine Probleme mit der lieben Verwandtschaft nicht verborgen geblieben. Also wurden unterschliedliche Streitpunkte besprochen, was wir für denjenigen machen, was wir für diese machen usw. Und dann auf einmal kam eine Frage, auf die ich zunächst keine Antwort wusste: Für wen ist diese Hochzeit eigentlich?
Auf Schweigen folgte ein unsicheres Stottern, aber einen sinnvollen Satz hab ich trotzdem nicht rausbekommen. Für wen diese Hochzeit ist? Hm, also die Hochzeit an sich ist ja für meinen Liebsten und mich. Aber es stimmt, für wen ist eigentlich dieser Trubel rundherum? Für wen gibt es die Unterhaltung, die vielen Gimmiks, die Goodies, die Geschenke? Eigentlich für die anderen... eigentlich ist meine Hochzeit so aufgebaut, dass sich unsere Gäste wohlfühlen, dass alle Gäste was zu essen haben, dass alle Gäste nette Erinnerungen mitnehmen können, genauso wie Geschenke. Auf unserer Hochzeit gibt es Entertainer, die dafür sorgen sollen, dass unseren Gästen nicht langweilig wird, es gibt eine Fotobooth, die zum Spaß unter den Gästen animiert usw. Unsere Hochzeit ist so aufgebaut, dass unsere Gäste sich wohlfühlen... Irgendwo, keine Ahnung, wann es genau passiert ist, haben wir den eigentlichen Zweck unserer Hochzeit verloren: Das Uns, um das es eigentlich geht...
Das Gespräch hat mich ein wenig wachgerüttelt, ich werde jetzt doch noch einiges ändern, so dass wir uns wohler fühlen und mehr davon haben, immerhin ist es für uns die einzige Hochzeit, die wir selber verleben, während es für unsere Gäste nur eine von vielen ist, die sie besuchen werden.

Samstag, 8. März 2014

Die Hochzeitsfeier interessiert mich nicht mehr

In den letzten Wochen hat es sich schon abgezeíchnet, aber jetzt hat sich mein Gefühl wirklich verfestigt. Mich interessiert die Hochzeitsfeier einfach nicht mehr.
Was mir wichtig ist, ist lediglich die Tatsache, dass ich meinen Liebsten nun ganz offiziell meinen Mann nennen kann, mit ihm vor Gott und dem Staat verbunden bin und dass meine Liebsten das miterleben können. Mehr interessiert mich eigentlich nicht mehr. Das ganze Rundherum, das Tamtam, das ist doch in Wirklichkeit nicht notwendig, für das Brautpaar bedeutet es nur Stress und finanzielle Kosten.
Also hab ich mich von der Planung gänzlich zurückgezogen und meinem Schatz das Feld überlassen. Ich muss sagen, er macht das recht gut, auch wenn es hin und wieder zu einigen Punkten kommt, wo ich schon ein wenig Schmunzeln muss und froh bin, dass unsere Weddingplanerin ihm da aushilft. Auf der anderen Seite bedeutet es aber jetzt auch, dass alles ein wenig mehr larifari vonstatten geht und ein Chaos das nächste ablöst. Wenn mich die Muße packt, geb ich meinen Senf dazu, ansonsten halte ich mich ziemlich zurück, er wird das Ding schon schaukeln.

Donnerstag, 6. März 2014

Verfeindete Familie

Sowohl mein Liebster als auch ich sind Scheidungskinder und haben so je unsere gespaltenen Familien. Das ist bestimmt nicht einfach, denn das Herz hängt an allen Menschen, die ich mag und die mich mögen, blöd nur, wenn sich die dann untereinander nicht ausstehen können. Bei vielen dieser Menschen kann ich mich aber verlassen, dass die uns zu liebe ihre persönlichen Feindschaften für einen Tag ad acta legen können und sich in der Menschenmenge einfach aus dem Weg gehen werden.
Doch leider gibt es aufgrund aktueller Geschehnisse in der Familie und im Freundeskreis auch einige Charaktere, die es aktuell nicht aushalten mit gewissen anderen Personen auch nur im selben Raum zu sein, unabhängig davon, wie groß dieser ist. Die Liebe spielt hier leider auch eine große Rolle, bei Trennungen ist es meist so, dass ein Ex-partner vor dem anderen eine neue Liebe findet, was dem "Zurückgebliebenen" selbst bei friedlicher Trennung einen Stich ins Herz verpassen kann. Nun sind wir also in der prekären Lage, dass uns schon einige Gäste erklärt haben, dass ein Kommen für sie noch nicht sicher sei, aufgrund anderer vorhandener Gäste. Und für die Gäste, die es Aushalten würden müssen wir nun eine Sitzordnung finden, die die Parteien möglichst weit von einander fern hält, was zugegeben nicht einfach ist, da beide in der Regel zum selben Freundes- bzw. Familienkreis gehören... Aber die zusammen zu lassen, würde unweigerlich zu Konflikten führen... und ich weiß schon wieder nicht, wie wir das lösen können... und der Frust steigt immer höher und höher...

Mittwoch, 5. März 2014

Flitterwochen gebucht

Zwar haut bei uns sonst nichts hin, aber da es jetzt günstig ist, haben wir mal beschlossen, unsere Flitterwochen zu buchen. Wohin es geht trau ich mich mal wieder den Verwandten nicht zu sagen, denn es ist, wie sollte es auch sein, kein typisches Flitterwochenziel. Dass wir in der Honeymoonsuite wohnen und wir beide diesen Urlaub zusammen ausgesucht haben, scheint wieder mal nicht wichtig zu sein. Einmal haben wir es kurz erwähnt, wohin wir zu fliegen gedenken und da kamen, natürlich, wieder die Aussagen, die wir schon so oft hören mussten: Das ist aber nicht typisch oder normal. Na geh wollts nicht lieber wohin fliegen, wo man in den Flitterwochen normalerweise hinfliegt?
Ich weiß nicht, aber ich hab nicht das Gefühl, so dermaßen abnormal zu sein. Aber so oft wie wir das jetzt schon gehört haben, da zweifelt man schon mal eben an sich...Schön, dass wenigstens mein Liebster keinen Anstoß an unseren Vorlieben findet...

Montag, 3. März 2014

So schnell kann die selbstorganisierte Agape richtig teuer werden

Um es schlicht zu halten, aber natürlich auch ein wenig Geld zu sparen, haben wir uns entschlossen, die Agape nach der kirchlichen Trauung simpel selbst zu organisieren. Verwandte nehmen Brote mit und Freunde haben sich schon bereit erklärt uns mit Aufstrichen auszuhelfen. Als Unterlage dienen lediglich weiße Papierservietten und das ganze findet, sofern das Wetter mitspielt draußen statt. Klingt alles erstmal sehr günstig.
Doch auf einmal kommen die ganzen Zusatzkosten auf uns zu. Da wir von der Kirche aus keine Möbel für draußen gestellt bekommen, müssen wir auf Mietmöbel zurückgreifen. Ein paar Stehtische und ein Buffettisch mindestens. Dazu kommt, dass es wegen organisatorischen Problemen nicht möglich ist, sich das Geschirr der Pfarre auszuborgen, also brauchen wir auch Mietgeschirr. Da wir bei der Agape noch wesentlich mehr Menschen dabei haben, als bei der eigentlichen Feier, müssen es dementsprechend viele Gläser sein, am besten Wein- und Wassergläser. Wir brauchen große Schüsseln und Kühlboxen für die vielen Flaschen, denn Ende Juni wird es wohl ziemlich heiß. Ach ja, den Wein und das Wasser müssen wir natürlich auch noch besorgen. Bei 150 Erwachsenen kommen einige Weinflaschen zusammen! Und schließlich wollen wir niemanden einteilen, der sich um das ganze Drumherum kümmert, also wird es wohl Personal geben und plötzlich sprechen wir von 600-900€ für die selbst organisierte schlicht gehaltene Agape... hätten wir das von jemanden ausrichten lassen, wärs wahrscheinlich nicht viel teurer geworden...

Sonntag, 2. März 2014

Kurzurlaub für die Seele

Langsam aber sicher dreh ich hier durch. Mein Nervenkostüm wird immer dünner, ich halte kaum noch was aus und hab den dringenden Bedarf einfach nur abzuhauen. Umso schöner, dass ich mit meinem Schatz an diesem Wochenende mal eben kurz im Ausland war. Zwar hat es wie aus Eimern geschüttet und war nicht ganz so, wie wir es uns vorgestellt haben, aber einfach mal für ein Wochenende nicht an die ganzen Verpflichtungen und Co. denken zu müssen war einfach Balsam für die Seele. Wir hatten eine wundervolle Zeit, viel Spaß und Freude. Wir konnten die sinkende Stadt genießen und es war wieder mal ein wundervoll romantische Zeit mit meinem Liebsten.

Samstag, 1. März 2014

Jetzt also doch ein Ringkissen

Ursprünglich hat uns einfach kein Ringkissen gefallen und da wir ohnedies unsere Verlobungsringe nehmen wollen, dachten wir einfach, wir stecken sie ab und an, also brauchen wir auch kein Ringkissen. Geld haben wir dadurch auch wieder gespart und es wäre so, wie wir es wollen.
Jetzt hat aber meine Mutter ein Ringkissen gefunden, mit dem viele Erinnerungen zusammenhängen. Es passt zwar nicht direkt zu einer Hochzeit und mag auch etwas ausgefallen sein, aber es bedeutet mir sehr viel und mein Liebster weiß das auch, also haben wir uns entschlossen, jetzt doch dieses Ringkissen zu nehmen und der Tradition damit zu folgen, wenn auch auf unsere Art und Weise. Welches Ringkissen wir verwenden werden, werde ich übrigens bis zur Hochzeit selbst nicht verraten, das gäbe ganz bestimmt wieder Angriffspunkte und wir müssten uns wieder rechtfertigen...

Donnerstag, 27. Februar 2014

Sag zu oder ab!

Wir haben auf unseren Einladungen eine Deadline angegeben, bis zu der wir um Zu- bzw. Absage bitten, um die weitere Planung angehen zu können. Immerhin freut sich keiner, der unsere Hochzeit mitorganisiert, über eine Zahl, die zwischen sage und schreibe 30 Leuten schwankt! Doch genau so viele Menschen haben sich jetzt kurz vor dem Termin immer noch nicht gemeldet. Theoretisch weiß ich also nicht einmal, ob sie die Einladung überhaupt bekommen haben.
Doch was soll ich jetzt machen? Ist ein Nachfragen unhöflich? Was, wenn ich automatisch annehme, dass keine Antwort einer Absage gleicht, dabei hat die Person gar keine Einladung erhalten - Postwege scheinen für Briefe doch immer wieder sehr beschwerlich zu sein...
Aber was, wenn sich die Person mit dem Nicht-Melden schüchtern und heimlich aus der Affäre ziehen wollte? Dann wäre ein Nachfragen doch ziemlich frech, oder?
Ich glaub ich werde den endgültigen Termin noch abwarten und dann bei den fehlenden Personen/ Familien mal nachfragen... denn es sind nur noch rund 3,5 Monate und langsam würd ichs gern finalisieren...

Donnerstag, 20. Februar 2014

Wärst halt an den Strand geflogen

Wieder was aus der Kategorie "Alle anderen wissens besser".
Als ich es gewagt habe, mal mein Leid zu klagen und zu erwähnen, dass ich mich gar nicht mehr so richtig freuen kann, einfach weil sich alle einmischen und uns alles zu Fleiß machen, anstatt uns bei unseren Vorstellungen zu unterstützen, kamen Aussagen, wie wir seien ja selber Schuld und wir hätten halt einfach heimlich heiraten sollen.
Ja, nur wären wir an den Strand geflohen, wie es uns vorgeschlagen wurde, wären unsere Familien und Freunde nicht dabei gewesen. Selbst der engste Kreis umfasst mehr Leute, als wir uns leisten hätten können und die wichtigsten Menschen möchte ich einfach bei meiner Hochzeit dabei haben.
Wenn die anderen es so viel besser wissen, dann sollen sie doch bei ihrer Hochzeit an einen Strand fliehen und heimlich heiraten. Wir wollen dieses Fest mit unseren Freunden und Verwandten feiern... dafür nehmen wir auch die ganzen Einmischungen und nervigen Kommentare in Kauf...
hm... vielleicht sollten wir doch noch alles abblasen und fliehen...

Samstag, 15. Februar 2014

Der schlimmste Valentinstag...

Eigentlich war alles so romantisch geplant. Mein Liebster hatte frei und hat dies zum Anlass genommen, etwas ganz besonderes für mich herzurichten, was genau, werde ich allerdings nie erfahren.
Denn ab ca. 3 Uhr nachts überkamen mich massive Schmerzen. Trotz Schmerzmittel trat keine Linderung auf und ab 7 Uhr waren die Schmerzen so groß, dass mein Jammern, Wimmern und Weinen auch meinen Liebsten aufgeweckt hatte...
Alle Tipps & Tricks wandte ich an, alles, was bisher geholfen hatte, machte ich... doch alles ohne Erfolg. Um 9 Uhr dann war es meinem Holden zu viel, entweder ich würde sofort mit ihm zum Arzt fahren oder er würde einen Krankenwagen rufen. Widerwillig kam ich also mit und wurde dank der Schmerzen auch gleich drangenommen... Kurze Beschreibung, Ultraschalluntersuchung und Blutabnahme... nach nur wenigen Minuten war klar, was mit mir los war und eine kleine Welt brach in mir zusammen.
Warum mir? Wieso gerade uns? Diese Fragen quälen mich ununterbrochen. Es gibt Therapien, Behandlungen und eine aussichtsreiche Operation, noch ist nichts verloren, wir können noch kämpfen. Doch für mich stellt sich in meinem Kopf nur eine Frage, bin ich noch stark genug um zu kämpfen? Der Hochzeitsfrust der letzten Monate ist nicht das einzig schwierige Feld in meinem Leben, ich habe ohnedies viele Stellen, an denen ich (freiwillig) kämpfe. Hab ich dann dazu noch die Kraft?
Doch lange konnte ich nicht überlegen, die Spritze, die ich vom Arzt erhielt, linderte nicht nur die Schmerzen, sondern lies mich auch ganz schnell einschlafen... und so verschlief ich den Valentinstag komplett...
Ich werde meinen Valentinstag nachgeholt bekommen, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, meinte mein Schatz... Aber unser Leben wird nie wieder so sein, wie bisher... es hat sich vieles verändert und uns vor Gedanken und Probleme gestellt, die wir noch lange besprechen müssen...

Mittwoch, 12. Februar 2014

Getrennte Freunde

Der aufmerksame Leser hat bisher ja schon bemerkt, dass sich seit unserer Hochzeitsverkündung einige Paare getrennt haben. Damals eingeladen wurden jedoch immer noch alle. Wie sollen wir aber nun damit umgehen, dass die meisten dieser Trennungen nicht mal ansatzweise friedlich verlaufen sind? Leider geht es bei einigen Paaren sogar so weit, dass sich ganze Freundeskreise in Fraktionen unterteilt haben, d.h. mit dem Fernbleiben einer Person würden gleich einige andere nicht mitkommen.
Vom eigentlichen Problem ganz abgesehn, dass wir, das Brautpaar mit beiden Ex-Partnern, sowie dem dazugehörigen Freundeskreis befreundet sind... Wir würden uns natürlich wünschen, dass alle ihre Streits uns zu Liebe für einen Tag lang vergessen und sich unter die anderen über 100 Leute mischen. Jedoch kann ich auch verstehen, dass teils echt harte Geschichten gelaufen sind und so manch einer den Ex-Partner nie wieder sehen will.
Was also machen?
Leider wurde uns zum Teil die Entscheidung bereits abgenommen, es haben schon welche ihre vorherige Zusage zurückgezogen und wollen nun unserem Fest der Liebe fern bleiben, sofern der andere kommen würde...
Und wieder sitzt hier das Brautpaar, das eigentlich nur mit Familie uns Freunden die eigene Liebe zelebrieren möchte und der Hochzeitsfrust steigt wieder mal auf...

Montag, 10. Februar 2014

Immer noch keine Antwort vom Profi

Mitte Oktober hab ich die erste Firma kontaktiert, die ich bei meiner Hochzeit dabei haben möchte. Damals hieß es, man würde meinen Auftrag gerne annehmen, leider ist eine Zusage aus organisatorischen Gründen noch nicht fix möglich.
Also hab ich gewartet.
In den nächsten Wochen und Monaten leicht nervös hab ich meine Sorgen in meinem nähesten Umfeld kundgetan und erstaunlicherweise feststellen können, dass sowohl im Familien- als auch Bekanntenkreis Menschen sind, die diese Firma persönlich kennen und ein Wort für mich einlegen würden. Doch auch hier hieß es nur, man müsse schaun, gerne wäre man dazu bereit, allerdings entscheiden sich die Termine erst in der nächsten Zeit und so könne man nicht zusagen.
Also hab ich weiter gewartet. Inzwischen sind sage und schreibe 4 Monate vergangen. In der ganzen Zeit hab ich als Privatperson keine Antwort mehr erhalten und auch die Leute, die sich für mich eingesetzt haben, haben nie wieder was gehört.
Ich habe daher meine Weddingplanerin eingeschalten und mit Freude gehört, dass sie oft mit dieser Firma zusammen arbeitet. Doch selbst sie hat die selbe Antwort bekommen, man würde gerne den Auftrag annehmen... bla bla  bla... man wüsse noch nicht bezüglich des Termins Bescheid... bla bla bla...
Jetzt bin ich mir nicht sicher, soll ich noch warten? Wie lang soll ich noch warten? Alternativen werden langsam knapp, die Firmen sind 4 Monate vor der Hochzeit kaum noch verfügbar oder es hat einen Grund, warum sies noch sind... Und wiedermal weiß ich nicht, was ich machen soll... denn ernsthaft, wie lang braucht jemand für eine Zu- oder Absage?
Ja, der Hochzeitsfrust steigt schon wieder auf...

Sonntag, 9. Februar 2014

Wenn Gäste weitere Gäste einladen

Ich vermute mal, jeder der Einblick in seine Hochzeitsplanung hat kennt die Problematik mit der Gästeanzahl. Für die Größe der Kirche sollte man wissen, wie viele Leute ca. kommen werden, die Location will wissen wie viele Tische und Essen sie einrechnen muss, der Florist braucht ebenfalls die Tischanzahl, sowohl bei der Agape, als auch dem Festessen, die Gastgeschenke müssen zeitgerecht vorbereitet sein usw. Alles in allem haben wir also dank unserer Gästeliste eine Circa-anzahl mit der wir rechnen können.
Aber dann kommt es doch wieder anders, als geplant. "Na den solltest du schon auch noch einladen!" "Das wär aber schon wichtig wenn die auch dabei wär!" oder der Überhammer: "Ich hab x, y & z auch zur Hochzeit eingeladen, die gehören ja über 15 Ecken auch zur Familie, das passt euch eh, oder?" Dass wir 2 von den drein gar nicht kennen, ja noch nicht einmal ein einziges Wort von denen gehört haben ist anscheinen nicht von Bedeutung... aber dürfen wir vor versammelter Familie zu dieser Aussagen Nein sagen? Wir haben es nicht geschafft und haben so drei weitere Gäste mehr...

Samstag, 8. Februar 2014

Der Moralapostel

Bei Schwestern kommt es hin und wieder zu Streits, die müssen so sein, denn sonst wären wir keine Schwestern. Wenn es bei uns kracht, dann wackeln die Wände und wir entwickeln beide Schreiorgane, mit denen wir ganze Stadien füllen könnten. Die Vorwürfe hageln nur so herab, werden immer allgemeiner und abstruser. Natürlich kommt "Du bist nie für mich da" vor, genauso wie "Du verstehst mich einfach nicht!".
Doch die eigentliche Situation ist eine ganz simple: Wenn der so geliebte Mensch eine moralische Verfehlung hinter sich hat, ist dies wohl kritisierbar. Waren jedoch die beiden Schwestern selbst einmal in der Situation der kleinen Töchter und haben es jahrelang mitbekommen, dann fehlt meinerseits zugegebener weise das Verständnis für so eine Tat. Aber noch mehr entrüstet mich dann der Vorwurf, ich sei ein Moralapostel und man könne mir nichts erzählen.
Ich oute mich hiermit mal eben: Ich würde mich selber wohl sehr liberal sehen. Ich leben nach der goldenen Regel: "Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andren zu!" Im Gegenzug habe ich für mich aber auch meine eigene persönliche Lebenseinstellung gefunden: "Solange niemandem absichtlich Schaden zugefügt wird, bin ich mit jeder Lebensweise einverstanden".
Ja, das bedeutet, das ich kein Problem mit Homosexualität, Transsexualität, Polygamie, Swingerclubs, offenen Beziehungen, häufigem Partnerwechsel oder was auch immer hab, solange darauf geachtet wird, das kein Involvierter zu Schaden kommt.
Doch ich als in einer Partnerschaft lebende Schwester muss mir von meiner Single-schwester vorwerfen lassen, ein Moralapostel zu sein, nur weil ich nicht nachvollziehen kann, wie mein geliebtes Schwesterherz nach unserer schmerzhaften Kindheitserfahrung genau den selben Schaden bei anderen kleinen Kindern verursacht hat und dabei nicht einmal Schuld bekennt.
Und als wäre dies noch nicht genug: Als ich einer Freundin von meinem Streit erzählte und das Wort Moralapostel erwähnte, musste ich doch ernsthaft hören, nun das sei häufig so, wenn eine Schwester in einer stabilen Partnerschaft lebe, während die andere Schwester Single sei.
Gott sei Dank konnte ich dieses Missverständnis mit ein wenig Details dann doch genauer erklären, was zum Verständnis für mich auf Seiten meiner Freundin führte. Denn ob nun bald verheiratet oder Single tut in meinen Augen nichts zur Sache, ob ich anderen Menschen bewusst weh tue... schon gar nicht, wenn es sich um Kinder handelt... und schon gar nicht, wenn uns das selber als Kinder zugestoßen ist!

Freitag, 7. Februar 2014

Die Geier kommen

Ja, heute hat es wieder eine weitere Trennung in meinem Freundeskreis gegeben. Als ob das nicht schon schlimm genug für die beiden wäre, konnte ich nach näherer Betrachtung eine interessante Erscheinung feststellen: Ehemalige "Freunde", die sich seit vielen Monaten nicht mehr bei dem gerade frisch getrennten Paar gemeldet haben, scheinen es doch sehr gut zu finden, dass die Trennung stattgefunden hat und beziehen klar Stellung zu den einzelnen Parteien. Jetzt wieder Single sind sie offensichtlich wieder gut genug, um am intriganten Spiel teilhaben zu dürfen und es wird kräftig betont, wie gut es sei, Single zu sein und dass eine Trennung in diesem Fall ja wirklich das Beste war. Selbstverständlich geschieht dies, obwohl jene Geier keine Ahnung davon haben, was bei diesen beiden Menschen die letzten Monate los war. Und so schaukelt es sich auf. Eine ruhige und versöhnliche Trennung scheint kaum noch möglich, da beide von ihren Seiten nun darin gestärkt werden, dass die letzten Jahre doch eh nichts brachten und es jetzt endlich gut sei.
Und was machen die echten Freunde, die die letzten Monate mit ihnen verbracht haben? Die sind sehr traurig, denn sie mögen beide Parteien sehr gern, können beide Ansichten gut verstehen und fühlen sich nun zwischen den Stühlen stehend ziemlich hilflos... alles, was uns nun bleibt ist, abzuwarten, geduldig zu sein und für beide gleichzeitig da zu sein... und im besten Fall ein wenig zu vermitteln und Harmonie zu streuen, dort wo die falschen Freunde Zwietracht gesät haben...

Donnerstag, 6. Februar 2014

Die flache Serviette

Du meine Güte, was täte ich nur ohne meiner Weddingplannerin, ich wär komplett aufgeschmissen. Ich bin eh schon im Luxus, kaum etwas organisieren zu müssen. Jedoch was natürlich immer noch bei uns liegt ist, sind die Entscheidungen zu sämtlichen Vorschlägen. Doch ich muss gestehen, dass mir dies teilweise sogar schon zu viel wird.
Aus privaten Gründen bin ich momentan nicht sehr belastbar und hab auch so meine Probleme, Entscheidungen zu fällen. Erfreulicherweise habe ich einen entscheidungsfreudigen Partner an meiner Seite, der meine Hilflosigkeit nicht nur erkannt hat, sondern sofort eingreift, wenn ich ansteh. Doch nicht immer schafft er es rechtzeitig, also praktisch bevor ich einen Blödsinn daherred. Bei einem Treffen mussten die letzten Schliffe zu unserer Festtafel geklärt werden. Eine Frage war auch die, nach der Serviettenfaltform. Mal ernsthaft, als ob mich das interessieren würde. Servietten sind für mich praktisch anzusehen und ich hätte niemals gedacht, dass ich mal gefragt werde, welche Form ich mir bei diesem Teil vorstelle, das zum Mundabwischen und Kleid vor Soßenkleckereien schützen da ist. Meine Hilflosigkeit haben anscheinend eh alle erkannt, denn sofort schaltete sich die Weddingplannerin ein und erklärt, dass aufgrund der Tischdeko flache Servietten sinnvoller wären.
Phu, gut gerettet, danke an meinen Schutzengel, der mich die Hochzeit über begleitet. Doch während meine Gedanken wieder abschweiften merkte ich auf einmal wie Servietten am Tisch unterschiedlich gefalten wurden, um sie mir zu präsentieren.
Nett lächeln und nicken, das ist nie verkehrt. Doch halt, da kam eine Frage und die galt mir. Ein verzweifelter Blick zu meinem Schatz, der hat anscheinend schon was dazu gesagt. Ich glaub jetzt muss ich was sagen: Es kommt die Frage auf mich zu Tasche oder Spitz und alles, was mir spontan einfällt ist ein peinliches
"Ich dachte, wir haben uns eh schon auf die flache Serviette geeinigt?"
Na super, damit hab ich den Bock abgeschossen... Es hat eine hundertstel Sekunde gedauert bis ich verstanden habe, dass ich nun die Auswahl zwischen unterschiedlichen flachen Serviettenfalttechniken aussuchen musste und in diesem Moment fühlte ich mich so hilflos, denn irgendwie wollte ich so was nicht entscheiden.
Zum einen interessiert es mich nicht und zum anderen merke ich die letzten 6 Monate, langsam hab ich bei jedem Handgriff das Gefühl was Falsches zu machen. Nicht für mich, nicht für meinen Liebsten, ja nicht mal für meine Weddingplannerin. Sondern für all die Gäste auf der Feier, denn vielleicht wollen die ja lieber zu Taschen gefaltene Servietten, als die Spitzrollen, die ich nun ausgesucht habe...

Mittwoch, 5. Februar 2014

Der schönste Grund, bei einer Hochzeit abzusagen

Wenn deine beste Freundin aus Schulzeiten nicht zu deiner Hochzeit kommen wird ist das traurig.
Wenn sie an dem Tag schon auf einer anderen Hochzeit ist, ist das irgendwie strange.
Wenn die andere Hochzeit aber dann ihre eigene ist, dann ist das Schicksal!

Nach 5 gemeinsamen Jahren Pubertät mit Jungs, Schule, Pickel, Frauenproblemen und was weiß ich noch gibt es wohl kein anderes Wort für die zufällig am selben Tag gewählten Hochzeitstermine, außer Schicksal! Ich wünsche ihr auf jeden Fall ein wunderschönes Fest und alles Gute für ihre Ehe! Schade, dass ich nicht bei ihrer Hochzeit dabei sein kann...

Dienstag, 4. Februar 2014

Schmuck kaputt

Mit meinem Liebsten hab ich mir schon meinen Schmuck ausgesucht. Nichts teures, einfach wunderhübsche Teile, die super zu meinem Kleid und dem Stil der Hochzeit passen. Doch genau das war nun wahrscheinlich das Verhängnis. Obwohl ich viel Modeschmuck daheim habe und bisher immer gute Erfahrungen damit gemacht habe sind mir an einem einzigen Tag gleich drei Teile kaputt gegangen... Das Armband hat sich beim Anlegen in tausend kristallene Teilchen zerlegt, die Kette ist gerissen und bei der Spange hat sich ein Teil komplett verbogen.
Das kann doch bitte kein Zufall sein? Ehrlich gesagt bin ich im Moment eh nicht wirklich belastbar und dass nun 3 Teile auf einmal kaputt wurden, ist einfach zu viel für mich. Ich hab die Teile zusammengesammelt und in eine Lade gelegt. Im Moment kann ich mich damit einfach nicht beschäftigen... vielleicht löte ich die Kette zusammen, ziehe ein neues Band durch die Armbandteile und biege die Spange wieder vorsichtig in die richtige Position, aber jetzt schmeiß ich mich erstmal aufs Bett und heule einfach drauf los...

Dienstag, 28. Januar 2014

Wenn mich niemand fragt, hab ich mal eben 2 Ketten

Meinen Schmuck hab ich mir ja schon vor einiger Zeit zusammen mit meinem Liebsten ausgesucht. Und da mich auch nie jemand gefragt hat oder darüber informiert, dass man sich über meine Hochzeit Gedanken macht, haben wir das alles so ziemlich im Alleingang erledigt. Neulich aber hab ich schon mitbekommen, dass meine Mutter eine kleine Sache für die Feier geplant hatte. Kein Problem das einzubauen, doch muss ich, oder zumindest meine Weddingplanerin das wissen. Genauso hat meine Schwester etwas organisiert, das ich nahezu selber auch organisiert hätte. Bestellt war es schon, erfreulicherweise konnte ich davon zurücktreten, denn sonst hätten wir dies nun in doppelter Ausführung, was bei dem Preis nicht grad wenig gewesen wäre.
Doch leider kam die Info bezüglich einer Kette zu spät bei mir an. Denn anscheinend hat meine Oma eine Kette für mich besorgt, die anscheinend hervorragend zum Farbschema sowie meinem Kleid passt. Da ich aber nie informiert wurde, habe ich mir schon eine Kette besorgt und die hat auch noch mein Bräutigam in spe ausgesucht. Für was soll ich mich denn jetzt entscheiden? Beide Ketten kann ich nicht nehmen. Soll ich die Kette wählen, die mein Schatz für mich ausgesucht hat oder die, die meine Oma ausgesucht hat? Wehtun will ich keinem von beiden...

Sonntag, 26. Januar 2014

Die große Hochzeitsmesse

Nie wieder! Das ist wohl mein Resümee der großen Hochzeitsmesse, auf der wir dieses Wochenende waren. Eigentlich wollten wir diese Gelegenheit nutzen, um ein wenig herumzustöbern, uns umzusehen und vielleicht die eine oder andere Sache neu zu entdecken bzw. mit Messerabatt zu ergattern.
Das Ergebnis hat aber ganz anders ausgesehen. Die Messe war bumvoll, anscheinend hat unsere ganze Stadt beschlossen, demnächst zu heiraten und sich daher die Messe anzusehen. Natürlich kamen alle Leute mit Gefolge, ich gebs zu, auch wir waren zu dritt, nämlich mit meiner Schwester unterwegs. Nachdem wir endlich unsere Jacken abgegeben hatten bekamen wir gleich beim Eingang ein schweres Sackerl mit Werbematerial in die Hand gedrückt. Natürlich gleich drei Mal mit dem selben Inhalt, obwohl klar ersichtlich war, dass wir zu einer einzigen Hochzeit gehörten. Die nächsten Stunden verbrachten wir damit uns in der Menschenmasse langsam fortzubewegen. Von allen Seiten wurden wir wurde ich, als Braut anscheinend erkannt, angesprungen. Jeder Aussteller drückte mir seinen Flyer in die Hand und zog mich auf seinen Stand. Dabei schien es komplett egal zu sein, ob der Aussteller für mich interessant sein könnte oder nicht. So wurde ich von einigen Locationausstellern herangezogen und mit Flyern zugeworfen, obwohl ich klar sagte, dass wir schon eine Location fix gebucht hatten. Aber es war, als würden wir nicht gehört, als wäre es egal, was wir sagen, der Aussteller hatte seine Mission zu erfüllen, nämlich möglichst viele Menschen mit Flyern einzudecken und am Stand zu haben, egal ob potentielle Kundschaft oder nicht.
Und so muss ich leider sagen, dass mir einige Marken sehr negativ im Kopf geblieben sind und auch wenn ich sie ohnedies nicht für meine Hochzeit buchen würde, werde ich sie mit einem negativen Touch in Erinnerung behalten.
Einige tolle Sachen hab ich schon entdecken können, aber die sind leider für unsere Hochzeit nicht einplanbar. Entweder sind das finanzielle Kosten, die wir nicht tragen können und wollen oder es ginge sich zeitlich schlicht und einfach nicht aus. Aber wir haben dort die Fotobooth ausprobieren können, die wir nun wohl wahrscheinlich auch nehmen wollen.
Doch nach einem echt anstrengenden Tag schupf ich mich heute nur noch ins Bett und versuche ein wenig zu schlafen und die Gedanken zu ordnen. Die vollgestopften Sackerl, die gefühlte 20 Kilogramm wogen werde ich wohl erst in den nächsten Tagen durchsehen und in meine Hochzeitsmappe ordnen, wobei ich gleich mal alle Werbung der Firmen rausschmeißen werde, die mich so unangenehm bedrängt haben...

Freitag, 24. Januar 2014

Wenn sich zwei freuen, streiten sich zwei andere...

Jedes Mal, wenn ich auf FB oder einem anderen sozialen Netzwerk sehe, dass sich wieder mal 2 Leute aus meinem Umfeld verlobt haben, oder zu heiraten gedenken kommt bei mir das Rattern.
Mein Kopf raucht unermüdlich und mein Herz springt dabei tausend verschiedene Sprünge. Die Gefühle tanzen Tango und meine eigene Beziehung steht in meinen Gedanken erst mal auf den Prüfstand: Wäre das auch etwas für mich? Ist mein aktueller Partner denn überhaupt der Mensch, den ich wirklich liebe? Will ich mein restliches Leben mit ihm verbringen? Wie sieht meine Zukunft aus - wie stellt er sich seine vor? Sind wir für ein happy end geeignet?
Oder fühl ich mich eigentlich gar nicht so richtig wohl mit ihm? Sind die Dinge, die mich ohne Zweifel an ihm stören so essentiell, dass es meine Beziehung allzu sehr negativ beeinflusst? Will ich ihn heiraten?
Selbstverständlich gab es hier und da auch mal Gedanken, ob eine Trennung nicht sinnvoller wäre, besonders, wenn man das glückliche frisch verheiratete Paar auf 1000 ausgewählten Fotos wiedersieht. Trotzdem hat es bei uns doch nie dazu geführt, dass wir uns zu wider waren. Auch wenn solche Situationen oftmals zu grundprinzipiellen Streitereien führten, war unsere Beziehung niemals in Gefahr, wir wussten immer, dass wir einander lieben und unser Leben mit einander verbringen wollen.
Leider merke ich nun vermehrt, dass ich offensichtlich nicht die Einzige bin, der es bei derartigen Ankündigungen so geht... Denn seit unserer Hochzeitsverkündung haben sich bereits einige Beziehungskrisen angebahnt, leider auch Trennungen. Die Aussage: "Euer Glück hat mich an meinem zweifeln lassen" sitzt heute noch tief in meinem Kopf. Es wäre jetzt zu vermessen zu behaupten, dass dies alles nur wegen uns geschah. Natürlich ist eine Hochzeit kein Grund für eine Trennung, aber manchmal kommen trotzdem diese fiesen kleinen Gedanken ganz heimlich in meinen Kopf und sagen mir: Nur weil du so glücklich bist, denken andere über ihr Leben nach, verändern dieses und sind nun unglücklich. Und wenn es nur bei einem einzigen Fall tatsächlich so wäre, dass unser Hochzeitsglück Anstoß für eine Krise oder sogar Trennung wäre... Wäre so etwas verzeihbar?

Donnerstag, 23. Januar 2014

Was dürfen Blumen eigentlich kosten?

Blumen gehören irgendwie zu Festen dazu und natürlich auch zu Hochzeiten. Zwar hab ich in den letzten Monaten einige wunderschöne Alternativen gesehen, aber ganz ohne dem pflanzlichen Support möchte ich an diesem Tag nicht sein. Daher haben auch wie uns beim Floristen ein Arrangement machen lassen. Natürlich nach unseren Vorstellungen und auch recht reduziert, grad so, das, was wir als wichtig erachten, damit es eine klare Linie durch die Hochzeit gibt, sei es nun bei den Autos, sowie dem "Gefolge", als auch mein Brautstrauß und die Deko in Kirche, bei Agape und der Festivität.
Trotzdem haben wir uns wirklich auf die für uns elementaren Dinge reduziert, um keinen allzu großen Aufwand zu betreiben und es nicht all zu überladen wirken zu lassen. Und sowohl unsere Weddingplanerin, als auch die Floristin haben uns darin bestätigt, dass wir ein wunderschönes schlichtes Arrangement ausgesucht haben, das so schlicht wie möglich ist, aber trotzdem einen roten Faden durch den gesamten Tag führt.
Zwar liegt der Preis, der uns dann genannt wurde dank Frühbucherbonus und Connection unserer Weddingplanerin unter dem von uns ursprünglich schlimmstens eingerechneten Budget, aber es komm schon recht knapp dran, was uns ziemlich schockiert hat. Ich hab mich mal ein wenig umgesehen, die Deko, die wir bekommen ist wirklich günstig und auch die Blumen, die wir ausgesucht haben, sind bis auf ein paar kleine und im Gesamten unerhebliche Akzente eigentlich recht günstige Blumen. Jetzt kommt mir doch die Frage, wenn wir alles so günstig bekommen, dank unserer zufällig günstigen Pflanzenauswahl, dem minimal gehaltenen Aufwand, dem Frühbucherbonus und dem Connectionrabbat, wie teuer wäre denn dann bitte der ursprüngliche Preis gewesen? Wie teuer sind Blumen? Im Laden bekommt man für ~3€ eine hübsch arrangierte rote Rose inkl. Schleierkraut und Ähnlichem. Wie kommen denn dann bitte diese horrenden Preise bei Hochzeiten zustande?

Montag, 20. Januar 2014

Für wen genau ist der Junggesellenabend eigentlich?

Wir haben über Junggesellenabende gesprochen. Natürlich haben wir über JGA gesprochen. Das ist ein heikles Thema, denn dank Hang over wissen wir, was alles auf JGA geschehen kann. Zugegeben, dass bei uns ein Tiger oder Mike Tyson eine Rolle spielen würde, zweifel ich eher an, aber die Sache mit den Strippern u.Ä. ist schon etwas, das mir am Herzen liegt. Aber wir haben schon vor Jahren mal darüber gesprochen und haben es auch im Zuge der Hochzeitsvorbereitungen natürlich nochmal thematisiert. Das war wieder mal eine Situation, die mir gezeigt hat, dass wir wirklich gleich denken: Anschaun ist erlaubt, Körperkontakt ein absolutes No-Go!
Allgemein sind wir draufgekommen, so richtig wichtig ist uns das nicht und wir haben nicht einen einzigen Cent dafür gespart oder in unserer Planung eingerechnet. Eigentlich will keiner von uns beiden einen JGA, wir können gern darauf verzichten.
Doch wieder mal ist es unser Umfeld, das uns zu dieser Tradition überredet bzw. nötigt. Nein, nötigen ist ein zu negativ behaftetes Wort, sagen wir überredet. Und da geht's schon los: Unsere Freunde, sowohl männlich, als auch weiblich scheinen ganz genaue Vorstellungen über den perfekten JGA zu haben, man weiß offensichtlich ganz genau, wo das stattfinden kann, wer eingeladen werden soll, und welche Attraktionen dabei sein müssen. Das große Erstaunen in allen Gesichtern: Wir haben uns ausgemacht ohne Körperkontakt, es scheint, das wird nicht wirklich respektiert.
Zwar hoffe ich inständig, dass kein Stripper meinen JGA "veredeln" wird, aber wenn, dann werde ich einfach die Mädels auf den berüchtigten Stuhl setzen, die sich so sehr wünschen, dass ich auf meinem eigenen JGA einen selbigen auftreten lasse. Dann sind sie glücklich und ich werd schon meinen Spaß haben, wenn ich mit meinen Mädels fort bin, da brauch ich kein Entertainmentprogramm. Denn wenn ich ins Bett gehe, teile ich dies mit dem Menschen, den ich mein Leben lang an meiner Seite haben will!

Samstag, 18. Januar 2014

Vom Profi überrumpelt

Ich weiß jetzt echt nicht mehr, wie oft ich mich nun schon überrumpelt gefühlt hab, aber es scheint, mich kann man immer noch ganz leicht so aus dem Konzept bringen, dass ich nur noch Äh äh äh aus mir rausbring...
So auch wieder mal heute. Jetzt gehen langsam die Termine mit den Professionisten los und ich steh da bei einem Menschen, der genau weiß, was machbar ist, und versuche irgendwie meine Wünsche rüber zu bringen. Leider hab ich nicht immer das Gefühl, dass ich verstanden werde. Gut, ist auch nicht einfach, meine Hirngespinste auf einen Nenner zu bringen, geschweige denn es dann auch noch so zusammen zu fassen, dass ich es einem Außenstehenden so rüberbringen kann, dass er versteht, was ich mein. Dazu kommt der enorme Zeitdruck, wer schafft es schon, sich mit dem Fotographen in einer halben Stunde, dem DJ in 15 Minuten und dem Floristen in einer Stunde über alles klar zu werden.
Ich hab mein bestes gegeben, aber das flaue Gefühl im Bauch, das mich die ganze Zeit nicht los lies, wurde im Nachhinein immer stärker. Und wieder einmal bin ich unendlich froh, dass ich meine Weddingplanerin habe, die genau für diese Fälle da ist. Ich hab ihr sagen können, dass ich mich überrumpelt gefühlt hab und was ich an den nun schon entschiedenen Dingen doch noch im Nachhinein ändern würde.
Aber auch wenn sich für mich alles zu meinem Wohlgefallen geändert hat, frag ich mich doch, was machen andere Bräute, die keinen Unterstützer an der Hand haben, der alles klärt, selbst wenn schon alles geklärt war...

Montag, 13. Januar 2014

Shopping mit Freunden?

Ich hab mir immer vorgestellt, in der ganzen Hochzeitsvorbereitungszeit durch die Läden zu schmökern auf der Suche nach Dingen, die mir gefallen könnten, bis ich endlich das eine oder andere Stück finde, das ich haben will, sei es nun die Strümpfe, eine Kette oder aber auch Schuhe.
Und obwohl mir sogar Vorwürfe gemacht werden, warum ich mein Umfeld nicht in die ach so lustigen Freundinnen-Aktionen mit einbinde, hat immer plötzlich niemand mehr Zeit, wenn ich dann los gehe.
Ich hab immer wieder Termine verschoben oder ganz sausen lassen doch ehrlich gesagt möchte ich mich nicht immer nach allen anderen richten. Und so kam es zu dem traurigen, wenn auch zeitgleich schönen Umstand, dass ich all diese Sachen nun mit meinem Schatz gemeinsam ausgesucht habe. Nicht nur das, teils hat er sogar die Stücke ausgesucht, mich bei der Auswahl beraten und sogar selber Teile zum Probieren herausgefischt. Zwar war all das wunderschön und auch sehr lustig, aber wieder einmal war es weit von meiner Vorstellung, denn eigentlich dachte ich, diese Dinge mit meinen Freundinnen gemeinsam zu machen. Und ihren enttäuschten Mienen und Aussagen nachzuvollziehen hätten sie es sich anscheinend auch gewünscht.
Aber wie lang hätte ich noch warten sollen? Die nächsten Monate sind sehr stressig, nicht nur wegen der Hochzeit; ich werde kaum Zeit haben, um Herumzubummeln...

Freitag, 10. Januar 2014

In Jeans am Standesamt

Wir tun es! Wir haben lange darüber geredet, wir haben organisiert, geplant und dann doch wieder verworfen. Da wir am selben Tag sowohl standesamtlich, als auch kirchlich heiraten mit anschließender Feier open end, haben wir uns dazu entschlossen, das Standesamt ganz simple zu gestalten. Zwar ziehen wir uns damit wieder mal den Unmut einiger Gäste auf, aber für uns ist es einfach wichtig ohne du solltest, du musst ganz einfach und klein zu heiraten. Also kommen nur wir beide, unsere Trauzeugen und der Standesbeamte zu dem Termin. Es gibt keinen Fotographen, die Musik ist eine CD, die wir schon besorgt haben und komm aus einem CD-player, keine Blumenarrangements, keine Eltern oder anderen Leute und alle Anwesenden kommen in Jeans oder was auch immer sie wollen. Keine besondere Frisur, kein besonderes Kleid und selbst die Ansprache sind nur die gesetzlich vorgeschriebenen ~5 Minuten, in denen alles Wichtigste besprochen wird. Das wars dann - ganz schnell und unkompliziert werden wir dann verheiratet sein und darauf freu ich mich schon ganz besonders!

Samstag, 4. Januar 2014

Die Sache mit dem Vegansein

Seit nun ~ 2 Jahren ernähre ich mich vegan, nicht komplett strickt und hardcore, aber es ich fühl mich damit einfach wohler. Zum einen macht es mir mein Leiden mit meiner Stoffwechselerkrankung leichter und zum anderen vertrage ich schlichtweg keine Tiermilchprodukte. Natürlich gibt es dann noch die ökonomischen und ökologischen Gründe, die mir meine Ernährungsform bestätigen, aber das tut hier eigentlich auch nichts zur Sache, denn der Grund für diesen Post ist wieder mal die liebe Gästeschar.
Für meinen Liebsten ist meine Ernährung niemals Thema gewesen. Hatte er Lust, hat er mitgegessen, hatte er keine Lust dann eben nicht. Manchmal kocht er für mich vegan, manchmal haut er sich in seine Portion was Tierisches rein. Wir leben im Grunde eine ganz unkomplizierte omnivore-vegane Lebensgemeinschaft, wie man uns in Fachkreisen bezeichnen würde.
Und genau so wie unser Alltag inklusive Nahrungsaufnahme ist, wollten wir selbstverständlich auch unsere Hochzeit gestalten. Extra für die Skeptiker habe ich Gerichte ausgesucht, die ohne Ersatzprodukte auskommen, sondern die eben einfach jeder Mensch essen kann, denn Spinat, Pesto Sauce, Gemüsesuppe mit Einlage oder Ähnliches kennt doch wirklich jeder und es bedarf da auch keinerlei Deklaration.
Interessanterweise kamen die ersten Kommentare zu unserem Speiseplan dann aber von Omnis: Ob das denn sein muss, ob ich nicht mal an dem einen Tag darauf verzichten könne und was denn so schlimm dabei sei, an dem einen Tag mal nicht mein komisches Essen zu essen.
Die Tatsache, dass ich meine eigene Hochzeitsnacht weder mit Blähungen, noch mit Arthritisschüben verbringen will, scheint hier total nebensächlich zu sein. Genauso wie die Tatsache, dass sich mein Liebster seine Gerichte ausgesucht hat, also der Bedarf an Fleisch, Käse und Ei ohnedies bei unserem Buffet gedeckt werden kann. Aber wieder mal geht es den Gästen nicht um die beiden Hauptakteure, sondern um ihr eigenes leibliches Wohl. Also ob die merken würden, ob der Schokoladebrunnen nun vegan oder eben nicht sein wird... schmeckt doch eh beides gleich...