Montag, 30. September 2013

Menü vs. Buffet

Beim Essen stellt sich die Frage ob Menü oder Buffet. Es sprechen einige Dinge dafür bzw. dagegen und wir waren uns wirklich sehr lange unsicher.
Der Vorteil am Menü ist der "geregelte" Ablauf. Die Gäste bekommen eine ausgewählte Mahlzeit an den Tisch serviert, die in der Regel auch noch sehr hübsch angerichtet ist. Der Nachteil ist, dass die Gäste verwurzelt an ihren Tischen sitzen bleiben müssen und beim Warten nur mit ihren Tischnachbarn in Kontakt sind. Es gibt meist nur 2, höchstens 3 Hauptgerichte zur Auswahl und die Portionen sind vorgefertigt, unabhängig von persönlichen Vorlieben.
Der Nachteil am Buffet ist das Herumgewusel, die Unruhe und die potentiellen langen Wartezeiten in den Anstellschlangen. Der Vorteil ist aber, dass es hier eine vielfältigere Kombinationsmöglichkeit gegeben ist, denn alles kann mit allem gegessen werden.
Wir haben uns für eine Kombination entschieden: Die Suppe wird zu Tisch serviert, es wird 2 Suppen zur Auswahl geben: Eine klassische, die jeder kennt und mag und eine zum Thema passende. Zu dieser Zeit sitzen alle Gäste also ruhig bei Tisch, was sich auch für Ansprachen prima eignet. Abhängig von der Essgeschwindigkeit löst sich danach die Schar ein wenig am Buffettisch auf, das folgende Essen der Hauptspeisen verteilt sich dann. Und die Nachspeise werden wir erst später servieren, zeitgleich mit dem Anschneiden der Hochzeitstorten  eröffnen wir die Candybar und den Schokobrunnen und laden so zur freien Entnahme von Süßem an 3 Stationen. Ich denke, das ist ein ganz guter Plan und sollte uns alle Vorteile bieten.

Freitag, 20. September 2013

Der Brautvater zahlt die Hochzeit

Kennt ihr noch die alten Zeiten, als es für eine Familie besser war, einen Sohn zu bekommen, schon alleine deswegen, weil sie dann keine Aussteuer zur Vermählung geben mussten? Früher zahlten die Brauteltern, in Zeiten des alleinverdienenden männlichen Oberhauptes der Brautvater, die Hochzeit der Tochter und ein wenig ist es in unseren Gedanken ja doch noch geblieben. Auch ich habe in meiner Familie um finanzielle Unterstützung gebeten. Nicht, weil ich mir meine Hochzeit finanzieren lassen will, den größten Löwenanteil zahlen natürlich mein Schatz und ich. Aber wir freuen uns trotzdem über den einen oder anderen Euro, der uns hilft, das Fest wunderbar zu gestalten. Meine Familie legt zusammen und kann uns mit viel mehr als wir erhofft hatten unterstützen und auch die Familie meines Göttergatten greift uns mit Geld ordentlich unter die Arme. Und mein Vater? Den Betrag, den er uns zukommen lässt ist ein wirklich hilfreicher und wir freuen uns sehr über seine Unterstützung, aber ich muss traurig erkennen, dass er für andere Bereiche seines Lebens viel leichter viel mehr Geld ausgibt, ja sogar für eine andere Hochzeit mehr gegeben hat... Bitte missversteht mich nicht, ich bin ihm wirklich dankbar, denn sein Beitrag ermöglicht uns wieder etwas Tolles, aber wenn man sieht, dass dem eigenen Vater die Hochzeit seiner eigenen Tochter im Verhältnis zu anderen Lebensbereichen weniger wert ist, sticht das im Herzen verdammt schmerzvoll... nicht, dass er wo anders mehr Geld reinsteckt, das ist sein gutes Recht, sondern eher, dass andere Dinge ihm wohl wichtiger sind, als ich, seine Tochter...

Freitag, 13. September 2013

Glück macht Neider...

Die Hochzeit steht an, man freut sich wie ein Hutschpferd und will die ganze Welt umarmen. Das Glück, für zwei Leute alleine ohnedies viel zu viel, soll geteilt werden und möglichst viele Menschen im Umfeld erreichen. Dieses überschwängliche Glück soll nur dieses bezwecken, nichts anderes...
trotzdem ereilen dich Nachrichten, das sei unecht, überspielt und keinesfalls real. Man spüre ja sogar wie unecht diese Glücksbekundungen seien.
Selbstverständlich kommen diese Nachrichten nicht direkt aus den Mündern der Verfasser, sondern finden über sorgenvolle Freunde ihren Weg zu uns. Und das ganze macht es noch madiger, denn als ob es nicht schlimm genug wäre, dass unser Glück angezweifelt wird, wird unser angebliches Schauspiel auch noch breit in unserem Umfeld an möglichst viele Leute weitergegeben.
Der Sinn und Zweck dahinter? Pf, also das weiß ich nun wirklich nicht. Wahre Freunde sollten sich doch für uns freuen, oder nicht?
Eine Freundin, die es ernst mit uns meint und uns in dieser Zeit liebevoll unterstützt meinte: Glück schafft Neider. Ja, das kann natürlich sein. Wer selber nicht glücklich ist und nichts daran ändern kann oder will, wird sich wohl kaum für jemand anderen freuen...

Freitag, 6. September 2013

Die Location

Über die Location musst du dir Gedanken machen. Mei, was hat uns die für schlaflose Nächte bereitet. Sie muss deinem Stil und deinen Anforderungen entsprechen. Im Grunde solltest du da schon wissen, wie viele Gäste du erwartest, nicht dass die Räumlichkeiten dann zu klein für eine größer ausfallende Gesellschaft sind! Sie muss gut erreichbar sein. Viele Parkplätze sind auch ein Muss. Idealerweise nur 20 Minuten von der Kirche/ dem Standesamt entfernt. Wenn es keine öffentliche Möglichkeit gibt, für deine Gäste nach Hause zu kommen, hast du entweder lauter Antialkoholiker oder Frühschläfer. Außer natürlich es gibt dort auch die Möglichkeit zur Nächtigung. Als ob das nicht schon genug Optionen zu bedenken sind, gerät irgendwie in diesen ganzen Planungen eines total in den Hintergrund: Gefällt es dir dort eigentlich? Fühlst du dich dort eigentlich wohl?
Und wieder einmal bin ich sehr froh, meine Weddingplannerin zu haben, denn noch bevor wir uns auf irgendwas eingelassen haben, hat sie erst mal einen Besichtigungstermin vereinbart. Wir durften alle Örtlichkeiten einsehen, die Terrassen, die Balkone, die Räume, die Lokale, die unterschiedlichen Zimmerkategorien usw. In Wirklichkeit kann man sich doch nicht aufgrund ein paar netter Bilder und organisationstechnischer Details für die Location entscheiden. Ich empfehle daher allen Brautpaaren einen unverbindlichen Besichtigungstermin zu vereinbaren.
Wir konnten alles einsehen, was uns möglicherweise betreffen könnte und konnten uns so für die Räume, den Balkon, Vorraum und die Zimmer entscheiden, die uns am besten gefielen, denn, was dem Brautpaar gefällt sollte doch wichtiger sein, als die Anzahl der Parkplätze...