Meinen Schmuck hab ich mir ja schon vor einiger Zeit zusammen mit meinem Liebsten ausgesucht. Und da mich auch nie jemand gefragt hat oder darüber informiert, dass man sich über meine Hochzeit Gedanken macht, haben wir das alles so ziemlich im Alleingang erledigt. Neulich aber hab ich schon mitbekommen, dass meine Mutter eine kleine Sache für die Feier geplant hatte. Kein Problem das einzubauen, doch muss ich, oder zumindest meine Weddingplanerin das wissen. Genauso hat meine Schwester etwas organisiert, das ich nahezu selber auch organisiert hätte. Bestellt war es schon, erfreulicherweise konnte ich davon zurücktreten, denn sonst hätten wir dies nun in doppelter Ausführung, was bei dem Preis nicht grad wenig gewesen wäre.
Doch leider kam die Info bezüglich einer Kette zu spät bei mir an. Denn anscheinend hat meine Oma eine Kette für mich besorgt, die anscheinend hervorragend zum Farbschema sowie meinem Kleid passt. Da ich aber nie informiert wurde, habe ich mir schon eine Kette besorgt und die hat auch noch mein Bräutigam in spe ausgesucht. Für was soll ich mich denn jetzt entscheiden? Beide Ketten kann ich nicht nehmen. Soll ich die Kette wählen, die mein Schatz für mich ausgesucht hat oder die, die meine Oma ausgesucht hat? Wehtun will ich keinem von beiden...
Dienstag, 28. Januar 2014
Sonntag, 26. Januar 2014
Die große Hochzeitsmesse
Nie wieder! Das ist wohl mein Resümee der großen Hochzeitsmesse, auf der wir dieses Wochenende waren. Eigentlich wollten wir diese Gelegenheit nutzen, um ein wenig herumzustöbern, uns umzusehen und vielleicht die eine oder andere Sache neu zu entdecken bzw. mit Messerabatt zu ergattern.
Das Ergebnis hat aber ganz anders ausgesehen. Die Messe war bumvoll, anscheinend hat unsere ganze Stadt beschlossen, demnächst zu heiraten und sich daher die Messe anzusehen. Natürlich kamen alle Leute mit Gefolge, ich gebs zu, auch wir waren zu dritt, nämlich mit meiner Schwester unterwegs. Nachdem wir endlich unsere Jacken abgegeben hatten bekamen wir gleich beim Eingang ein schweres Sackerl mit Werbematerial in die Hand gedrückt. Natürlich gleich drei Mal mit dem selben Inhalt, obwohl klar ersichtlich war, dass wir zu einer einzigen Hochzeit gehörten. Die nächsten Stunden verbrachten wir damit uns in der Menschenmasse langsam fortzubewegen. Von allen Seitenwurden wir wurde ich, als Braut anscheinend erkannt, angesprungen. Jeder Aussteller drückte mir seinen Flyer in die Hand und zog mich auf seinen Stand. Dabei schien es komplett egal zu sein, ob der Aussteller für mich interessant sein könnte oder nicht. So wurde ich von einigen Locationausstellern herangezogen und mit Flyern zugeworfen, obwohl ich klar sagte, dass wir schon eine Location fix gebucht hatten. Aber es war, als würden wir nicht gehört, als wäre es egal, was wir sagen, der Aussteller hatte seine Mission zu erfüllen, nämlich möglichst viele Menschen mit Flyern einzudecken und am Stand zu haben, egal ob potentielle Kundschaft oder nicht.
Und so muss ich leider sagen, dass mir einige Marken sehr negativ im Kopf geblieben sind und auch wenn ich sie ohnedies nicht für meine Hochzeit buchen würde, werde ich sie mit einem negativen Touch in Erinnerung behalten.
Einige tolle Sachen hab ich schon entdecken können, aber die sind leider für unsere Hochzeit nicht einplanbar. Entweder sind das finanzielle Kosten, die wir nicht tragen können und wollen oder es ginge sich zeitlich schlicht und einfach nicht aus. Aber wir haben dort die Fotobooth ausprobieren können, die wir nun wohl wahrscheinlich auch nehmen wollen.
Doch nach einem echt anstrengenden Tag schupf ich mich heute nur noch ins Bett und versuche ein wenig zu schlafen und die Gedanken zu ordnen. Die vollgestopften Sackerl, die gefühlte 20 Kilogramm wogen werde ich wohl erst in den nächsten Tagen durchsehen und in meine Hochzeitsmappe ordnen, wobei ich gleich mal alle Werbung der Firmen rausschmeißen werde, die mich so unangenehm bedrängt haben...
Das Ergebnis hat aber ganz anders ausgesehen. Die Messe war bumvoll, anscheinend hat unsere ganze Stadt beschlossen, demnächst zu heiraten und sich daher die Messe anzusehen. Natürlich kamen alle Leute mit Gefolge, ich gebs zu, auch wir waren zu dritt, nämlich mit meiner Schwester unterwegs. Nachdem wir endlich unsere Jacken abgegeben hatten bekamen wir gleich beim Eingang ein schweres Sackerl mit Werbematerial in die Hand gedrückt. Natürlich gleich drei Mal mit dem selben Inhalt, obwohl klar ersichtlich war, dass wir zu einer einzigen Hochzeit gehörten. Die nächsten Stunden verbrachten wir damit uns in der Menschenmasse langsam fortzubewegen. Von allen Seiten
Und so muss ich leider sagen, dass mir einige Marken sehr negativ im Kopf geblieben sind und auch wenn ich sie ohnedies nicht für meine Hochzeit buchen würde, werde ich sie mit einem negativen Touch in Erinnerung behalten.
Einige tolle Sachen hab ich schon entdecken können, aber die sind leider für unsere Hochzeit nicht einplanbar. Entweder sind das finanzielle Kosten, die wir nicht tragen können und wollen oder es ginge sich zeitlich schlicht und einfach nicht aus. Aber wir haben dort die Fotobooth ausprobieren können, die wir nun wohl wahrscheinlich auch nehmen wollen.
Doch nach einem echt anstrengenden Tag schupf ich mich heute nur noch ins Bett und versuche ein wenig zu schlafen und die Gedanken zu ordnen. Die vollgestopften Sackerl, die gefühlte 20 Kilogramm wogen werde ich wohl erst in den nächsten Tagen durchsehen und in meine Hochzeitsmappe ordnen, wobei ich gleich mal alle Werbung der Firmen rausschmeißen werde, die mich so unangenehm bedrängt haben...
Freitag, 24. Januar 2014
Wenn sich zwei freuen, streiten sich zwei andere...
Jedes Mal, wenn ich auf FB oder einem anderen sozialen Netzwerk sehe, dass sich wieder mal 2 Leute aus meinem Umfeld verlobt haben, oder zu heiraten gedenken kommt bei mir das Rattern.
Mein Kopf raucht unermüdlich und mein Herz springt dabei tausend verschiedene Sprünge. Die Gefühle tanzen Tango und meine eigene Beziehung steht in meinen Gedanken erst mal auf den Prüfstand: Wäre das auch etwas für mich? Ist mein aktueller Partner denn überhaupt der Mensch, den ich wirklich liebe? Will ich mein restliches Leben mit ihm verbringen? Wie sieht meine Zukunft aus - wie stellt er sich seine vor? Sind wir für ein happy end geeignet?
Oder fühl ich mich eigentlich gar nicht so richtig wohl mit ihm? Sind die Dinge, die mich ohne Zweifel an ihm stören so essentiell, dass es meine Beziehung allzu sehr negativ beeinflusst? Will ich ihn heiraten?
Selbstverständlich gab es hier und da auch mal Gedanken, ob eine Trennung nicht sinnvoller wäre, besonders, wenn man das glückliche frisch verheiratete Paar auf 1000 ausgewählten Fotos wiedersieht. Trotzdem hat es bei uns doch nie dazu geführt, dass wir uns zu wider waren. Auch wenn solche Situationen oftmals zu grundprinzipiellen Streitereien führten, war unsere Beziehung niemals in Gefahr, wir wussten immer, dass wir einander lieben und unser Leben mit einander verbringen wollen.
Leider merke ich nun vermehrt, dass ich offensichtlich nicht die Einzige bin, der es bei derartigen Ankündigungen so geht... Denn seit unserer Hochzeitsverkündung haben sich bereits einige Beziehungskrisen angebahnt, leider auch Trennungen. Die Aussage: "Euer Glück hat mich an meinem zweifeln lassen" sitzt heute noch tief in meinem Kopf. Es wäre jetzt zu vermessen zu behaupten, dass dies alles nur wegen uns geschah. Natürlich ist eine Hochzeit kein Grund für eine Trennung, aber manchmal kommen trotzdem diese fiesen kleinen Gedanken ganz heimlich in meinen Kopf und sagen mir: Nur weil du so glücklich bist, denken andere über ihr Leben nach, verändern dieses und sind nun unglücklich. Und wenn es nur bei einem einzigen Fall tatsächlich so wäre, dass unser Hochzeitsglück Anstoß für eine Krise oder sogar Trennung wäre... Wäre so etwas verzeihbar?
Mein Kopf raucht unermüdlich und mein Herz springt dabei tausend verschiedene Sprünge. Die Gefühle tanzen Tango und meine eigene Beziehung steht in meinen Gedanken erst mal auf den Prüfstand: Wäre das auch etwas für mich? Ist mein aktueller Partner denn überhaupt der Mensch, den ich wirklich liebe? Will ich mein restliches Leben mit ihm verbringen? Wie sieht meine Zukunft aus - wie stellt er sich seine vor? Sind wir für ein happy end geeignet?
Oder fühl ich mich eigentlich gar nicht so richtig wohl mit ihm? Sind die Dinge, die mich ohne Zweifel an ihm stören so essentiell, dass es meine Beziehung allzu sehr negativ beeinflusst? Will ich ihn heiraten?
Selbstverständlich gab es hier und da auch mal Gedanken, ob eine Trennung nicht sinnvoller wäre, besonders, wenn man das glückliche frisch verheiratete Paar auf 1000 ausgewählten Fotos wiedersieht. Trotzdem hat es bei uns doch nie dazu geführt, dass wir uns zu wider waren. Auch wenn solche Situationen oftmals zu grundprinzipiellen Streitereien führten, war unsere Beziehung niemals in Gefahr, wir wussten immer, dass wir einander lieben und unser Leben mit einander verbringen wollen.
Leider merke ich nun vermehrt, dass ich offensichtlich nicht die Einzige bin, der es bei derartigen Ankündigungen so geht... Denn seit unserer Hochzeitsverkündung haben sich bereits einige Beziehungskrisen angebahnt, leider auch Trennungen. Die Aussage: "Euer Glück hat mich an meinem zweifeln lassen" sitzt heute noch tief in meinem Kopf. Es wäre jetzt zu vermessen zu behaupten, dass dies alles nur wegen uns geschah. Natürlich ist eine Hochzeit kein Grund für eine Trennung, aber manchmal kommen trotzdem diese fiesen kleinen Gedanken ganz heimlich in meinen Kopf und sagen mir: Nur weil du so glücklich bist, denken andere über ihr Leben nach, verändern dieses und sind nun unglücklich. Und wenn es nur bei einem einzigen Fall tatsächlich so wäre, dass unser Hochzeitsglück Anstoß für eine Krise oder sogar Trennung wäre... Wäre so etwas verzeihbar?
Donnerstag, 23. Januar 2014
Was dürfen Blumen eigentlich kosten?
Blumen gehören irgendwie zu Festen dazu und natürlich auch zu Hochzeiten. Zwar hab ich in den letzten Monaten einige wunderschöne Alternativen gesehen, aber ganz ohne dem pflanzlichen Support möchte ich an diesem Tag nicht sein. Daher haben auch wie uns beim Floristen ein Arrangement machen lassen. Natürlich nach unseren Vorstellungen und auch recht reduziert, grad so, das, was wir als wichtig erachten, damit es eine klare Linie durch die Hochzeit gibt, sei es nun bei den Autos, sowie dem "Gefolge", als auch mein Brautstrauß und die Deko in Kirche, bei Agape und der Festivität.
Trotzdem haben wir uns wirklich auf die für uns elementaren Dinge reduziert, um keinen allzu großen Aufwand zu betreiben und es nicht all zu überladen wirken zu lassen. Und sowohl unsere Weddingplanerin, als auch die Floristin haben uns darin bestätigt, dass wir ein wunderschönes schlichtes Arrangement ausgesucht haben, das so schlicht wie möglich ist, aber trotzdem einen roten Faden durch den gesamten Tag führt.
Zwar liegt der Preis, der uns dann genannt wurde dank Frühbucherbonus und Connection unserer Weddingplanerin unter dem von uns ursprünglich schlimmstens eingerechneten Budget, aber es komm schon recht knapp dran, was uns ziemlich schockiert hat. Ich hab mich mal ein wenig umgesehen, die Deko, die wir bekommen ist wirklich günstig und auch die Blumen, die wir ausgesucht haben, sind bis auf ein paar kleine und im Gesamten unerhebliche Akzente eigentlich recht günstige Blumen. Jetzt kommt mir doch die Frage, wenn wir alles so günstig bekommen, dank unserer zufällig günstigen Pflanzenauswahl, dem minimal gehaltenen Aufwand, dem Frühbucherbonus und dem Connectionrabbat, wie teuer wäre denn dann bitte der ursprüngliche Preis gewesen? Wie teuer sind Blumen? Im Laden bekommt man für ~3€ eine hübsch arrangierte rote Rose inkl. Schleierkraut und Ähnlichem. Wie kommen denn dann bitte diese horrenden Preise bei Hochzeiten zustande?
Trotzdem haben wir uns wirklich auf die für uns elementaren Dinge reduziert, um keinen allzu großen Aufwand zu betreiben und es nicht all zu überladen wirken zu lassen. Und sowohl unsere Weddingplanerin, als auch die Floristin haben uns darin bestätigt, dass wir ein wunderschönes schlichtes Arrangement ausgesucht haben, das so schlicht wie möglich ist, aber trotzdem einen roten Faden durch den gesamten Tag führt.
Zwar liegt der Preis, der uns dann genannt wurde dank Frühbucherbonus und Connection unserer Weddingplanerin unter dem von uns ursprünglich schlimmstens eingerechneten Budget, aber es komm schon recht knapp dran, was uns ziemlich schockiert hat. Ich hab mich mal ein wenig umgesehen, die Deko, die wir bekommen ist wirklich günstig und auch die Blumen, die wir ausgesucht haben, sind bis auf ein paar kleine und im Gesamten unerhebliche Akzente eigentlich recht günstige Blumen. Jetzt kommt mir doch die Frage, wenn wir alles so günstig bekommen, dank unserer zufällig günstigen Pflanzenauswahl, dem minimal gehaltenen Aufwand, dem Frühbucherbonus und dem Connectionrabbat, wie teuer wäre denn dann bitte der ursprüngliche Preis gewesen? Wie teuer sind Blumen? Im Laden bekommt man für ~3€ eine hübsch arrangierte rote Rose inkl. Schleierkraut und Ähnlichem. Wie kommen denn dann bitte diese horrenden Preise bei Hochzeiten zustande?
Montag, 20. Januar 2014
Für wen genau ist der Junggesellenabend eigentlich?
Wir haben über Junggesellenabende gesprochen. Natürlich haben wir über JGA gesprochen. Das ist ein heikles Thema, denn dank Hang over wissen wir, was alles auf JGA geschehen kann. Zugegeben, dass bei uns ein Tiger oder Mike Tyson eine Rolle spielen würde, zweifel ich eher an, aber die Sache mit den Strippern u.Ä. ist schon etwas, das mir am Herzen liegt. Aber wir haben schon vor Jahren mal darüber gesprochen und haben es auch im Zuge der Hochzeitsvorbereitungen natürlich nochmal thematisiert. Das war wieder mal eine Situation, die mir gezeigt hat, dass wir wirklich gleich denken: Anschaun ist erlaubt, Körperkontakt ein absolutes No-Go!
Allgemein sind wir draufgekommen, so richtig wichtig ist uns das nicht und wir haben nicht einen einzigen Cent dafür gespart oder in unserer Planung eingerechnet. Eigentlich will keiner von uns beiden einen JGA, wir können gern darauf verzichten.
Doch wieder mal ist es unser Umfeld, das uns zu dieser Tradition überredet bzw.nötigt. Nein, nötigen ist ein zu negativ behaftetes Wort, sagen wir überredet. Und da geht's schon los: Unsere Freunde, sowohl männlich, als auch weiblich scheinen ganz genaue Vorstellungen über den perfekten JGA zu haben, man weiß offensichtlich ganz genau, wo das stattfinden kann, wer eingeladen werden soll, und welche Attraktionen dabei sein müssen. Das große Erstaunen in allen Gesichtern: Wir haben uns ausgemacht ohne Körperkontakt, es scheint, das wird nicht wirklich respektiert.
Zwar hoffe ich inständig, dass kein Stripper meinen JGA "veredeln" wird, aber wenn, dann werde ich einfach die Mädels auf den berüchtigten Stuhl setzen, die sich so sehr wünschen, dass ich auf meinem eigenen JGA einen selbigen auftreten lasse. Dann sind sie glücklich und ich werd schon meinen Spaß haben, wenn ich mit meinen Mädels fort bin, da brauch ich kein Entertainmentprogramm. Denn wenn ich ins Bett gehe, teile ich dies mit dem Menschen, den ich mein Leben lang an meiner Seite haben will!
Allgemein sind wir draufgekommen, so richtig wichtig ist uns das nicht und wir haben nicht einen einzigen Cent dafür gespart oder in unserer Planung eingerechnet. Eigentlich will keiner von uns beiden einen JGA, wir können gern darauf verzichten.
Doch wieder mal ist es unser Umfeld, das uns zu dieser Tradition überredet bzw.
Zwar hoffe ich inständig, dass kein Stripper meinen JGA "veredeln" wird, aber wenn, dann werde ich einfach die Mädels auf den berüchtigten Stuhl setzen, die sich so sehr wünschen, dass ich auf meinem eigenen JGA einen selbigen auftreten lasse. Dann sind sie glücklich und ich werd schon meinen Spaß haben, wenn ich mit meinen Mädels fort bin, da brauch ich kein Entertainmentprogramm. Denn wenn ich ins Bett gehe, teile ich dies mit dem Menschen, den ich mein Leben lang an meiner Seite haben will!
Samstag, 18. Januar 2014
Vom Profi überrumpelt
Ich weiß jetzt echt nicht mehr, wie oft ich mich nun schon überrumpelt gefühlt hab, aber es scheint, mich kann man immer noch ganz leicht so aus dem Konzept bringen, dass ich nur noch Äh äh äh aus mir rausbring...
So auch wieder mal heute. Jetzt gehen langsam die Termine mit den Professionisten los und ich steh da bei einem Menschen, der genau weiß, was machbar ist, und versuche irgendwie meine Wünsche rüber zu bringen. Leider hab ich nicht immer das Gefühl, dass ich verstanden werde. Gut, ist auch nicht einfach, meine Hirngespinste auf einen Nenner zu bringen, geschweige denn es dann auch noch so zusammen zu fassen, dass ich es einem Außenstehenden so rüberbringen kann, dass er versteht, was ich mein. Dazu kommt der enorme Zeitdruck, wer schafft es schon, sich mit dem Fotographen in einer halben Stunde, dem DJ in 15 Minuten und dem Floristen in einer Stunde über alles klar zu werden.
Ich hab mein bestes gegeben, aber das flaue Gefühl im Bauch, das mich die ganze Zeit nicht los lies, wurde im Nachhinein immer stärker. Und wieder einmal bin ich unendlich froh, dass ich meine Weddingplanerin habe, die genau für diese Fälle da ist. Ich hab ihr sagen können, dass ich mich überrumpelt gefühlt hab und was ich an den nun schon entschiedenen Dingen doch noch im Nachhinein ändern würde.
Aber auch wenn sich für mich alles zu meinem Wohlgefallen geändert hat, frag ich mich doch, was machen andere Bräute, die keinen Unterstützer an der Hand haben, der alles klärt, selbst wenn schon alles geklärt war...
So auch wieder mal heute. Jetzt gehen langsam die Termine mit den Professionisten los und ich steh da bei einem Menschen, der genau weiß, was machbar ist, und versuche irgendwie meine Wünsche rüber zu bringen. Leider hab ich nicht immer das Gefühl, dass ich verstanden werde. Gut, ist auch nicht einfach, meine Hirngespinste auf einen Nenner zu bringen, geschweige denn es dann auch noch so zusammen zu fassen, dass ich es einem Außenstehenden so rüberbringen kann, dass er versteht, was ich mein. Dazu kommt der enorme Zeitdruck, wer schafft es schon, sich mit dem Fotographen in einer halben Stunde, dem DJ in 15 Minuten und dem Floristen in einer Stunde über alles klar zu werden.
Ich hab mein bestes gegeben, aber das flaue Gefühl im Bauch, das mich die ganze Zeit nicht los lies, wurde im Nachhinein immer stärker. Und wieder einmal bin ich unendlich froh, dass ich meine Weddingplanerin habe, die genau für diese Fälle da ist. Ich hab ihr sagen können, dass ich mich überrumpelt gefühlt hab und was ich an den nun schon entschiedenen Dingen doch noch im Nachhinein ändern würde.
Aber auch wenn sich für mich alles zu meinem Wohlgefallen geändert hat, frag ich mich doch, was machen andere Bräute, die keinen Unterstützer an der Hand haben, der alles klärt, selbst wenn schon alles geklärt war...
Montag, 13. Januar 2014
Shopping mit Freunden?
Ich hab mir immer vorgestellt, in der ganzen Hochzeitsvorbereitungszeit durch die Läden zu schmökern auf der Suche nach Dingen, die mir gefallen könnten, bis ich endlich das eine oder andere Stück finde, das ich haben will, sei es nun die Strümpfe, eine Kette oder aber auch Schuhe.
Und obwohl mir sogar Vorwürfe gemacht werden, warum ich mein Umfeld nicht in die ach so lustigen Freundinnen-Aktionen mit einbinde, hat immer plötzlich niemand mehr Zeit, wenn ich dann los gehe.
Ich hab immer wieder Termine verschoben oder ganz sausen lassen doch ehrlich gesagt möchte ich mich nicht immer nach allen anderen richten. Und so kam es zu dem traurigen, wenn auch zeitgleich schönen Umstand, dass ich all diese Sachen nun mit meinem Schatz gemeinsam ausgesucht habe. Nicht nur das, teils hat er sogar die Stücke ausgesucht, mich bei der Auswahl beraten und sogar selber Teile zum Probieren herausgefischt. Zwar war all das wunderschön und auch sehr lustig, aber wieder einmal war es weit von meiner Vorstellung, denn eigentlich dachte ich, diese Dinge mit meinen Freundinnen gemeinsam zu machen. Und ihren enttäuschten Mienen und Aussagen nachzuvollziehen hätten sie es sich anscheinend auch gewünscht.
Aber wie lang hätte ich noch warten sollen? Die nächsten Monate sind sehr stressig, nicht nur wegen der Hochzeit; ich werde kaum Zeit haben, um Herumzubummeln...
Und obwohl mir sogar Vorwürfe gemacht werden, warum ich mein Umfeld nicht in die ach so lustigen Freundinnen-Aktionen mit einbinde, hat immer plötzlich niemand mehr Zeit, wenn ich dann los gehe.
Ich hab immer wieder Termine verschoben oder ganz sausen lassen doch ehrlich gesagt möchte ich mich nicht immer nach allen anderen richten. Und so kam es zu dem traurigen, wenn auch zeitgleich schönen Umstand, dass ich all diese Sachen nun mit meinem Schatz gemeinsam ausgesucht habe. Nicht nur das, teils hat er sogar die Stücke ausgesucht, mich bei der Auswahl beraten und sogar selber Teile zum Probieren herausgefischt. Zwar war all das wunderschön und auch sehr lustig, aber wieder einmal war es weit von meiner Vorstellung, denn eigentlich dachte ich, diese Dinge mit meinen Freundinnen gemeinsam zu machen. Und ihren enttäuschten Mienen und Aussagen nachzuvollziehen hätten sie es sich anscheinend auch gewünscht.
Aber wie lang hätte ich noch warten sollen? Die nächsten Monate sind sehr stressig, nicht nur wegen der Hochzeit; ich werde kaum Zeit haben, um Herumzubummeln...
Freitag, 10. Januar 2014
In Jeans am Standesamt
Wir tun es! Wir haben lange darüber geredet, wir haben organisiert, geplant und dann doch wieder verworfen. Da wir am selben Tag sowohl standesamtlich, als auch kirchlich heiraten mit anschließender Feier open end, haben wir uns dazu entschlossen, das Standesamt ganz simple zu gestalten. Zwar ziehen wir uns damit wieder mal den Unmut einiger Gäste auf, aber für uns ist es einfach wichtig ohne du solltest, du musst ganz einfach und klein zu heiraten. Also kommen nur wir beide, unsere Trauzeugen und der Standesbeamte zu dem Termin. Es gibt keinen Fotographen, die Musik ist eine CD, die wir schon besorgt haben und komm aus einem CD-player, keine Blumenarrangements, keine Eltern oder anderen Leute und alle Anwesenden kommen in Jeans oder was auch immer sie wollen. Keine besondere Frisur, kein besonderes Kleid und selbst die Ansprache sind nur die gesetzlich vorgeschriebenen ~5 Minuten, in denen alles Wichtigste besprochen wird. Das wars dann - ganz schnell und unkompliziert werden wir dann verheiratet sein und darauf freu ich mich schon ganz besonders!
Samstag, 4. Januar 2014
Die Sache mit dem Vegansein
Seit nun ~ 2 Jahren ernähre ich mich vegan, nicht komplett strickt und hardcore, aber es ich fühl mich damit einfach wohler. Zum einen macht es mir mein Leiden mit meiner Stoffwechselerkrankung leichter und zum anderen vertrage ich schlichtweg keine Tiermilchprodukte. Natürlich gibt es dann noch die ökonomischen und ökologischen Gründe, die mir meine Ernährungsform bestätigen, aber das tut hier eigentlich auch nichts zur Sache, denn der Grund für diesen Post ist wieder mal die liebe Gästeschar.
Für meinen Liebsten ist meine Ernährung niemals Thema gewesen. Hatte er Lust, hat er mitgegessen, hatte er keine Lust dann eben nicht. Manchmal kocht er für mich vegan, manchmal haut er sich in seine Portion was Tierisches rein. Wir leben im Grunde eine ganz unkomplizierte omnivore-vegane Lebensgemeinschaft, wie man uns in Fachkreisen bezeichnen würde.
Und genau so wie unser Alltag inklusive Nahrungsaufnahme ist, wollten wir selbstverständlich auch unsere Hochzeit gestalten. Extra für die Skeptiker habe ich Gerichte ausgesucht, die ohne Ersatzprodukte auskommen, sondern die eben einfach jeder Mensch essen kann, denn Spinat, Pesto Sauce, Gemüsesuppe mit Einlage oder Ähnliches kennt doch wirklich jeder und es bedarf da auch keinerlei Deklaration.
Interessanterweise kamen die ersten Kommentare zu unserem Speiseplan dann aber von Omnis: Ob das denn sein muss, ob ich nicht mal an dem einen Tag darauf verzichten könne und was denn so schlimm dabei sei, an dem einen Tag mal nicht mein komisches Essen zu essen.
Die Tatsache, dass ich meine eigene Hochzeitsnacht weder mit Blähungen, noch mit Arthritisschüben verbringen will, scheint hier total nebensächlich zu sein. Genauso wie die Tatsache, dass sich mein Liebster seine Gerichte ausgesucht hat, also der Bedarf an Fleisch, Käse und Ei ohnedies bei unserem Buffet gedeckt werden kann. Aber wieder mal geht es den Gästen nicht um die beiden Hauptakteure, sondern um ihr eigenes leibliches Wohl. Also ob die merken würden, ob der Schokoladebrunnen nun vegan oder eben nicht sein wird... schmeckt doch eh beides gleich...
Für meinen Liebsten ist meine Ernährung niemals Thema gewesen. Hatte er Lust, hat er mitgegessen, hatte er keine Lust dann eben nicht. Manchmal kocht er für mich vegan, manchmal haut er sich in seine Portion was Tierisches rein. Wir leben im Grunde eine ganz unkomplizierte omnivore-vegane Lebensgemeinschaft, wie man uns in Fachkreisen bezeichnen würde.
Und genau so wie unser Alltag inklusive Nahrungsaufnahme ist, wollten wir selbstverständlich auch unsere Hochzeit gestalten. Extra für die Skeptiker habe ich Gerichte ausgesucht, die ohne Ersatzprodukte auskommen, sondern die eben einfach jeder Mensch essen kann, denn Spinat, Pesto Sauce, Gemüsesuppe mit Einlage oder Ähnliches kennt doch wirklich jeder und es bedarf da auch keinerlei Deklaration.
Interessanterweise kamen die ersten Kommentare zu unserem Speiseplan dann aber von Omnis: Ob das denn sein muss, ob ich nicht mal an dem einen Tag darauf verzichten könne und was denn so schlimm dabei sei, an dem einen Tag mal nicht mein komisches Essen zu essen.
Die Tatsache, dass ich meine eigene Hochzeitsnacht weder mit Blähungen, noch mit Arthritisschüben verbringen will, scheint hier total nebensächlich zu sein. Genauso wie die Tatsache, dass sich mein Liebster seine Gerichte ausgesucht hat, also der Bedarf an Fleisch, Käse und Ei ohnedies bei unserem Buffet gedeckt werden kann. Aber wieder mal geht es den Gästen nicht um die beiden Hauptakteure, sondern um ihr eigenes leibliches Wohl. Also ob die merken würden, ob der Schokoladebrunnen nun vegan oder eben nicht sein wird... schmeckt doch eh beides gleich...
Abonnieren
Posts (Atom)