Um es schlicht zu halten, aber natürlich auch ein wenig Geld zu sparen, haben wir uns entschlossen, die Agape nach der kirchlichen Trauung simpel selbst zu organisieren. Verwandte nehmen Brote mit und Freunde haben sich schon bereit erklärt uns mit Aufstrichen auszuhelfen. Als Unterlage dienen lediglich weiße Papierservietten und das ganze findet, sofern das Wetter mitspielt draußen statt. Klingt alles erstmal sehr günstig.
Doch auf einmal kommen die ganzen Zusatzkosten auf uns zu. Da wir von der Kirche aus keine Möbel für draußen gestellt bekommen, müssen wir auf Mietmöbel zurückgreifen. Ein paar Stehtische und ein Buffettisch mindestens. Dazu kommt, dass es wegen organisatorischen Problemen nicht möglich ist, sich das Geschirr der Pfarre auszuborgen, also brauchen wir auch Mietgeschirr. Da wir bei der Agape noch wesentlich mehr Menschen dabei haben, als bei der eigentlichen Feier, müssen es dementsprechend viele Gläser sein, am besten Wein- und Wassergläser. Wir brauchen große Schüsseln und Kühlboxen für die vielen Flaschen, denn Ende Juni wird es wohl ziemlich heiß. Ach ja, den Wein und das Wasser müssen wir natürlich auch noch besorgen. Bei 150 Erwachsenen kommen einige Weinflaschen zusammen! Und schließlich wollen wir niemanden einteilen, der sich um das ganze Drumherum kümmert, also wird es wohl Personal geben und plötzlich sprechen wir von 600-900€ für die selbst organisierte schlicht gehaltene Agape... hätten wir das von jemanden ausrichten lassen, wärs wahrscheinlich nicht viel teurer geworden...
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