Das kommt davon, wenn man sich einen Pater aussucht, der hauptsächlich mit Jugendlichen arbeitet und auch mich in meiner Jugend "gefunden" hat.
Wir hatten nun mal das formelle Gespräch mit dem Trauungspater, bei dem sämtliche Abläufe, wichtige Punkte usw. besprochen werden. Nach ca. einer Stunde nettem Geplauder über Hochzeiten, Familiengeschehnisse, Vergangenheit und was sonst noch in den Sinn kam , schlossen wir das formelle ab und gingen in den Garten, wo wir bei Zigaretten und Bier/ Wein die nächsten Stunden über alles mögliche quatschten. Es ging um Beruf, um verflossene Lieben, um die Schulzeit, um Urlaube, um unsere Spleens und eigentlich alles, was ich mit Freunden sonst auch bequatschen würde. Um 22 Uhr machten wir uns langsam auf, nach Hause zu fahren und verabschiedeten uns nicht nur von unserem Trauungspriester, sondern vielmehr von einem ganz lieben Freund, den ich schon seit 14 Jahren kenne.
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