Wieso geht eigentlich jeder davon aus, dass der leibliche Vater der Brautführer sein wird? Will ich den "letzten Gang als Unverheiratete" mit jemanden gehen, der mit vorgeschrieben wird? Das ist wieder so ein Moment, der in der Kategorie "das gehört sich so/ das muss so sein" zu finden ist. Für mich sollte mein Brautführer derjenige sein, der mich bisher versorgt und großgezogen hat. Zugegeben, ich führe seit rund 8 Jahren mit meinem Schatz unseren gemeinsamen Haushalt, also wäre wohl er die geeignetste Person, aber zuvor hat mich meine Mutter und zwar nur meine Mutter großgezogen. In der Pubertät habe ich meinen Vater für mich wiederentdeckt und genieße selbstverständlich die von mir gewünschten Kontakte, doch es wäre eine Lüge zu behaupten, dass er der geeignete Mensch ist, um mich an meinen Zukünftigen zu übergeben.
Doch immer dieser Druck und diese Erwartungen... Und ich will ja keinen Menschen enttäuschen,. schon gar nicht die, die ich gerne hab...
Ich hab mich jetzt zu etwas Unkonventionellem entschlossen: Ich werde einfach zwei Brautführer haben. Meine Mutter wird mich an meiner linken führen, ganz nahe an meinem Herzen, mein Vater wird mich an meiner rechten führen, so wie es die Konventionen (und er in seinem Brautvaterherzen) erwarten... Das ist die Lösung die ich für mich gefunden habe und mit der ich mich sehr wohl fühle. Mal schaun, was das dann für Getuschel auslösen wird...
Freitag, 22. November 2013
Mittwoch, 20. November 2013
Schuhe eingehen
Irgendwo unter diesem elend weiten Reifrock und den gefühlten 20 Schichten Stoff verbergen sich bei mir doch tatsächlich hübsche Schuhe. Man wird sie wohl kaum sehen werden, trotzdem sind sie wunderhübsch und gefallen mir sogar sehr. Auch mein Liebster hat Gefallen an ihnen gefunden, war er doch beim Kaufen sogar selbst dabei.
Obwohl sie nicht so aussehen, sind sie überraschenderweise 10cm hoch und reihen sich daher eher schon in die Liga high-heels als flaches Schuhwerk. Auch wenn sie super bequem sind, müssen diese Hacken daher natürlich auch eingetragen werden. Liest man in Zeitschriften und Netz meist von ca. 2 Wochen Eintragezeit, finde ich dies doch eher unrealistisch. Denn man ehrlich, die Teile sind weiß und Stoff, in meinem Fall Satin, ziehen daher Flecken magisch an und lassen sich zudem wohl kaum wieder genehm reinigen.
Das lässt wohl nur einen Ort zum Eintragen übrig: die eigenen 4 Wände. Da ich aber trotz des langen Flurs und der beachtlichen Größe unserer Wohnung hier wohl kaum genug Kilometer zusammen bekomm, um sie innerhalb von 2 Wochen einzutragen, hab ich beschlossen, sie bei Zeiten schon jetzt immer wieder anzuziehen während ich durch die Wohnung tipple. Also klacker ich seit neuem bei der Hausarbeit, sei es nun dem Staubsaugen, dem Wäsche holen oder Aufräumen mit 10cm Hacken durch die Wohnung. Hoffentlich glauben die Nachbarn unter uns nicht, dass ich unter die HighHeels Fetischisten gegangen bin.
Und damit ich mich an das merkwürdige Tragegefühl gewöhne, hab ichs auch schon mal mit dem mörderriesigen Reifrock probiert...
Obwohl sie nicht so aussehen, sind sie überraschenderweise 10cm hoch und reihen sich daher eher schon in die Liga high-heels als flaches Schuhwerk. Auch wenn sie super bequem sind, müssen diese Hacken daher natürlich auch eingetragen werden. Liest man in Zeitschriften und Netz meist von ca. 2 Wochen Eintragezeit, finde ich dies doch eher unrealistisch. Denn man ehrlich, die Teile sind weiß und Stoff, in meinem Fall Satin, ziehen daher Flecken magisch an und lassen sich zudem wohl kaum wieder genehm reinigen.
Das lässt wohl nur einen Ort zum Eintragen übrig: die eigenen 4 Wände. Da ich aber trotz des langen Flurs und der beachtlichen Größe unserer Wohnung hier wohl kaum genug Kilometer zusammen bekomm, um sie innerhalb von 2 Wochen einzutragen, hab ich beschlossen, sie bei Zeiten schon jetzt immer wieder anzuziehen während ich durch die Wohnung tipple. Also klacker ich seit neuem bei der Hausarbeit, sei es nun dem Staubsaugen, dem Wäsche holen oder Aufräumen mit 10cm Hacken durch die Wohnung. Hoffentlich glauben die Nachbarn unter uns nicht, dass ich unter die HighHeels Fetischisten gegangen bin.
Und damit ich mich an das merkwürdige Tragegefühl gewöhne, hab ichs auch schon mal mit dem mörderriesigen Reifrock probiert...
Samstag, 16. November 2013
Love hurts
Dieses Mal ein kleiner Frustbeitrag, der genauso stark mit Liebe behaftet ist. Mit meinem Schatz hab ich gemeinsam eine Wachshand gestalten lassen, also praktisch in einem Institut einen Abdruck unserer Hand aus Wachs machen lassen. Leider war es nicht möglich, unsere Lieblingshandposition zu gestalten (Den angedeuteten Heiratsantrag durch 2 Hände ausgedrückt) aber die Alternative zeigt etwas viel alltäglicheres: Die Position, die wir tagtäglich mit unseren Händen einnehmen, wenn wir zu zweit unterwegs sind.
Und so nahm mich der Mann, den ich liebe, an die Hand, wie er es seit über 10 Jahren macht und wir beide tauchten ins heißes Wachs. Zunächst in weißes Wachs, das gleich 5 Mal. Ab dem dritten Mal hatte ich so massive Schmerzen, dass sich mein restlicher Körper schmerzerfüllt krümmte und ich gebe zu, hätte er meine Hand nicht gehalten, ich wäre nicht nochmal in die heiße Hölle eingetaucht. Nach einer kleinen Abkühlung im kalten Wasserbad mussten wir nochmal in die Hitze: dieses Mal farbig.
Während mein Liebster es nur unangenehm heiß empfand, fühlte ich, dass meine Schmerzen etwas darüber hinausgingen. Und nachdem wir aus dem Wachsklumpen herausgeschnitten wurden zeigte sich auch meine Befürchtung: Meine Hand war total gerötet, meine Nägel die nächsten 1,5 Tage so empfindlich, dass jede Berührung schmerzte und schließlich bewies die fiese Brandblase auf der Hand, dass es mir doch ein wenig mehr weh tat, als meinem Schatz.
Aber das Ergebnis ist wunderschön und zeigt eine alltägliche und gleichsam liebevolle und fürsorgliche Seite an uns: Unsere beiden Hände, Finger für Finger verschränkt, er mich fest haltend... und das in Wachs verewigt...
Und so nahm mich der Mann, den ich liebe, an die Hand, wie er es seit über 10 Jahren macht und wir beide tauchten ins heißes Wachs. Zunächst in weißes Wachs, das gleich 5 Mal. Ab dem dritten Mal hatte ich so massive Schmerzen, dass sich mein restlicher Körper schmerzerfüllt krümmte und ich gebe zu, hätte er meine Hand nicht gehalten, ich wäre nicht nochmal in die heiße Hölle eingetaucht. Nach einer kleinen Abkühlung im kalten Wasserbad mussten wir nochmal in die Hitze: dieses Mal farbig.
Während mein Liebster es nur unangenehm heiß empfand, fühlte ich, dass meine Schmerzen etwas darüber hinausgingen. Und nachdem wir aus dem Wachsklumpen herausgeschnitten wurden zeigte sich auch meine Befürchtung: Meine Hand war total gerötet, meine Nägel die nächsten 1,5 Tage so empfindlich, dass jede Berührung schmerzte und schließlich bewies die fiese Brandblase auf der Hand, dass es mir doch ein wenig mehr weh tat, als meinem Schatz.
Aber das Ergebnis ist wunderschön und zeigt eine alltägliche und gleichsam liebevolle und fürsorgliche Seite an uns: Unsere beiden Hände, Finger für Finger verschränkt, er mich fest haltend... und das in Wachs verewigt...
Mittwoch, 6. November 2013
Der Dresscode
Dies gehört wohl ganz gut in die Kategorie "Das gehört sich so", "Das macht man so".
Wenn der Wettergott uns gnädig ist und die Temperaturen schickt, die man sich zu der Jahreszeit unseres Hochzeitstermins erwarten kann, dann wird es wohl eine sehr warme Angelegenheit. Und auch wenn die Kirche eine sehr schön große und damit auch kühle Kirche ist, findet die Agape (wahrscheinlich) im Freien statt und die eigentliche Feier in einem alten Schloss, das weder Ventilatoren noch Klimaanlagen kennt. Dank der riesigen Fensterfront werden wir wohl alle eine schön heiße Sommerhochzeit genießen können und so machen wir uns als Festveranstalter natürlich auch Gedanken zum Dresscode und sind uns beide einig, dass wir eigentlich keinen wollen. Wir haben nichts gegen Flip Flops oder kurze Hosen. Gerne sehen wir luftige Kleider und kurze Hemden oder wer will natürlich auch im Shirt oder den Crocs. Einzige Vorgabe bei uns: Keiner soll weißer als ich, die Braut, sein.
Auf den Shitstorm, der auf die Ankündigung folgte waren wir aber zugegebener weise nicht gewappnet. Das können wir nicht machen, das darf bei einer Hochzeit nicht sein. Schicke Kleidung mit fein drapierten Kleidern, schnieken Anzügen und entsprechenden Accessoires sollten schon Plicht sein. Das gehört sich schließlich so.
Doch was gehört sich wirklich? Es ist doch unsere Hochzeit. Wir beide sind sehr leger und kleiden uns wetterentsprechend und angenehm. Wollen wir wirklich unser Fest der Liebe zu einem Schickimicki-Event gestalten, wo wir uns selber niemals wohl fühlen würden?
Wenn der Wettergott uns gnädig ist und die Temperaturen schickt, die man sich zu der Jahreszeit unseres Hochzeitstermins erwarten kann, dann wird es wohl eine sehr warme Angelegenheit. Und auch wenn die Kirche eine sehr schön große und damit auch kühle Kirche ist, findet die Agape (wahrscheinlich) im Freien statt und die eigentliche Feier in einem alten Schloss, das weder Ventilatoren noch Klimaanlagen kennt. Dank der riesigen Fensterfront werden wir wohl alle eine schön heiße Sommerhochzeit genießen können und so machen wir uns als Festveranstalter natürlich auch Gedanken zum Dresscode und sind uns beide einig, dass wir eigentlich keinen wollen. Wir haben nichts gegen Flip Flops oder kurze Hosen. Gerne sehen wir luftige Kleider und kurze Hemden oder wer will natürlich auch im Shirt oder den Crocs. Einzige Vorgabe bei uns: Keiner soll weißer als ich, die Braut, sein.
Auf den Shitstorm, der auf die Ankündigung folgte waren wir aber zugegebener weise nicht gewappnet. Das können wir nicht machen, das darf bei einer Hochzeit nicht sein. Schicke Kleidung mit fein drapierten Kleidern, schnieken Anzügen und entsprechenden Accessoires sollten schon Plicht sein. Das gehört sich schließlich so.
Doch was gehört sich wirklich? Es ist doch unsere Hochzeit. Wir beide sind sehr leger und kleiden uns wetterentsprechend und angenehm. Wollen wir wirklich unser Fest der Liebe zu einem Schickimicki-Event gestalten, wo wir uns selber niemals wohl fühlen würden?
Sonntag, 13. Oktober 2013
Die erste Hochzeitsmesse
Hochzeitsmessen dienen ja dazu den uninformierten Brautleuten, Informationen für mögliche Dienstleitungen oder Attraktionen zu erhalten. Wir waren nun auf unserer ersten Hochzeitsmesse, die absichtlich ein wenig dezenter gewählt wurde. Es war zwar eine relativ umfangreiche Messe, jedoch nicht zu überladen und ich hatte das Gefühl, dass sich jeder Aussteller für mich Zeit nehmen konnte. Zwar habe ich sämtliche Infos aufgesaugt und auch brav alle Flyers eingesteckt, aber da wir nun doch schon so weit mit der Hochzeit sind, war es für mich eher eine Art Aussprechteln des Zusatzangebotes, das ich noch buchen könnte, sollte uns noch Geld bei unserem Finanzplan übrig bleiben. Aber ich hab einiges sehen können und auch ein paar Ideen sammeln, alles in allem eine gute Möglichkeit sich zu orientieren, besonders, wenn man noch nicht so viel Ahnung von der eigenen Planung hat. Und achja, nebenbei hab ich meine Sängerin und eine mögliche Richtung meiner Hochzeitsfrisur entdeckt! Und einen günstigen Schleier um 5€, der kaputt gehen kann für... nun ja, das verrat ich nicht. Ein bisschen geheimnisvoll muss ich mich ja schon noch geben...
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Wenn aus Freunden Professionisten werden
Eine Hochzeit ist eine ideale Gelegenheit, um die Menschen, die man liebt, in eine wunderschöne und großartige Sache zu inkludieren. Und so kann die künstlerische Freundin die Hochzeitskerze gestalten, die Sängerin verzaubert die Kirchenzeremonie, die hervorragende Bäckerin gestaltet die Hochzeitstorte, der Fotografie begabte Freund geht seiner Passion nach und die graphische Künstlerin kümmert sich um das komplette Layout. Das hat neben dem Vorteil des teilweise günstigeren Preises auch das wunderbare Erlebnis, die Hochzeit mit Menschen gestalten zu können, die sowohl dich und deine Vorstellungen kennen, als auch die machbaren Gegebenheiten ihrer Profession.
Doch aus irgendeinem Grund kann es auch kippen. Was, wenn auf einmal dein Freund zu dir sagt, er macht dir das zu dem ausgemachten Preis nicht. Oder wenn du ohne Kommentar eine höhere Rechnung ausgestellt bekommst?
Darüber gesprochen habe ich nicht, denn als Freundin war ich total irritiert und wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Und inzwischen hat sich der Kontakt nur noch auf die geschäftliche Beziehung meine Hochzeit betreffend reduziert. Ist das nun immer noch mein Freund? Oder spreche ich hier mit einem Professionisten, den ich bezahle?
Doch aus irgendeinem Grund kann es auch kippen. Was, wenn auf einmal dein Freund zu dir sagt, er macht dir das zu dem ausgemachten Preis nicht. Oder wenn du ohne Kommentar eine höhere Rechnung ausgestellt bekommst?
Darüber gesprochen habe ich nicht, denn als Freundin war ich total irritiert und wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Und inzwischen hat sich der Kontakt nur noch auf die geschäftliche Beziehung meine Hochzeit betreffend reduziert. Ist das nun immer noch mein Freund? Oder spreche ich hier mit einem Professionisten, den ich bezahle?
Montag, 30. September 2013
Menü vs. Buffet
Beim Essen stellt sich die Frage ob Menü oder Buffet. Es sprechen einige Dinge dafür bzw. dagegen und wir waren uns wirklich sehr lange unsicher.
Der Vorteil am Menü ist der "geregelte" Ablauf. Die Gäste bekommen eine ausgewählte Mahlzeit an den Tisch serviert, die in der Regel auch noch sehr hübsch angerichtet ist. Der Nachteil ist, dass die Gäste verwurzelt an ihren Tischen sitzen bleiben müssen und beim Warten nur mit ihren Tischnachbarn in Kontakt sind. Es gibt meist nur 2, höchstens 3 Hauptgerichte zur Auswahl und die Portionen sind vorgefertigt, unabhängig von persönlichen Vorlieben.
Der Nachteil am Buffet ist das Herumgewusel, die Unruhe und die potentiellen langen Wartezeiten in den Anstellschlangen. Der Vorteil ist aber, dass es hier eine vielfältigere Kombinationsmöglichkeit gegeben ist, denn alles kann mit allem gegessen werden.
Wir haben uns für eine Kombination entschieden: Die Suppe wird zu Tisch serviert, es wird 2 Suppen zur Auswahl geben: Eine klassische, die jeder kennt und mag und eine zum Thema passende. Zu dieser Zeit sitzen alle Gäste also ruhig bei Tisch, was sich auch für Ansprachen prima eignet. Abhängig von der Essgeschwindigkeit löst sich danach die Schar ein wenig am Buffettisch auf, das folgende Essen der Hauptspeisen verteilt sich dann. Und die Nachspeise werden wir erst später servieren, zeitgleich mit dem Anschneiden der Hochzeitstorten eröffnen wir die Candybar und den Schokobrunnen und laden so zur freien Entnahme von Süßem an 3 Stationen. Ich denke, das ist ein ganz guter Plan und sollte uns alle Vorteile bieten.
Der Vorteil am Menü ist der "geregelte" Ablauf. Die Gäste bekommen eine ausgewählte Mahlzeit an den Tisch serviert, die in der Regel auch noch sehr hübsch angerichtet ist. Der Nachteil ist, dass die Gäste verwurzelt an ihren Tischen sitzen bleiben müssen und beim Warten nur mit ihren Tischnachbarn in Kontakt sind. Es gibt meist nur 2, höchstens 3 Hauptgerichte zur Auswahl und die Portionen sind vorgefertigt, unabhängig von persönlichen Vorlieben.
Der Nachteil am Buffet ist das Herumgewusel, die Unruhe und die potentiellen langen Wartezeiten in den Anstellschlangen. Der Vorteil ist aber, dass es hier eine vielfältigere Kombinationsmöglichkeit gegeben ist, denn alles kann mit allem gegessen werden.
Wir haben uns für eine Kombination entschieden: Die Suppe wird zu Tisch serviert, es wird 2 Suppen zur Auswahl geben: Eine klassische, die jeder kennt und mag und eine zum Thema passende. Zu dieser Zeit sitzen alle Gäste also ruhig bei Tisch, was sich auch für Ansprachen prima eignet. Abhängig von der Essgeschwindigkeit löst sich danach die Schar ein wenig am Buffettisch auf, das folgende Essen der Hauptspeisen verteilt sich dann. Und die Nachspeise werden wir erst später servieren, zeitgleich mit dem Anschneiden der Hochzeitstorten eröffnen wir die Candybar und den Schokobrunnen und laden so zur freien Entnahme von Süßem an 3 Stationen. Ich denke, das ist ein ganz guter Plan und sollte uns alle Vorteile bieten.
Freitag, 20. September 2013
Der Brautvater zahlt die Hochzeit
Kennt ihr noch die alten Zeiten, als es für eine Familie besser war, einen Sohn zu bekommen, schon alleine deswegen, weil sie dann keine Aussteuer zur Vermählung geben mussten? Früher zahlten die Brauteltern, in Zeiten des alleinverdienenden männlichen Oberhauptes der Brautvater, die Hochzeit der Tochter und ein wenig ist es in unseren Gedanken ja doch noch geblieben. Auch ich habe in meiner Familie um finanzielle Unterstützung gebeten. Nicht, weil ich mir meine Hochzeit finanzieren lassen will, den größten Löwenanteil zahlen natürlich mein Schatz und ich. Aber wir freuen uns trotzdem über den einen oder anderen Euro, der uns hilft, das Fest wunderbar zu gestalten. Meine Familie legt zusammen und kann uns mit viel mehr als wir erhofft hatten unterstützen und auch die Familie meines Göttergatten greift uns mit Geld ordentlich unter die Arme. Und mein Vater? Den Betrag, den er uns zukommen lässt ist ein wirklich hilfreicher und wir freuen uns sehr über seine Unterstützung, aber ich muss traurig erkennen, dass er für andere Bereiche seines Lebens viel leichter viel mehr Geld ausgibt, ja sogar für eine andere Hochzeit mehr gegeben hat... Bitte missversteht mich nicht, ich bin ihm wirklich dankbar, denn sein Beitrag ermöglicht uns wieder etwas Tolles, aber wenn man sieht, dass dem eigenen Vater die Hochzeit seiner eigenen Tochter im Verhältnis zu anderen Lebensbereichen weniger wert ist, sticht das im Herzen verdammt schmerzvoll... nicht, dass er wo anders mehr Geld reinsteckt, das ist sein gutes Recht, sondern eher, dass andere Dinge ihm wohl wichtiger sind, als ich, seine Tochter...
Freitag, 13. September 2013
Glück macht Neider...
Die Hochzeit steht an, man freut sich wie ein Hutschpferd und will die ganze Welt umarmen. Das Glück, für zwei Leute alleine ohnedies viel zu viel, soll geteilt werden und möglichst viele Menschen im Umfeld erreichen. Dieses überschwängliche Glück soll nur dieses bezwecken, nichts anderes...
trotzdem ereilen dich Nachrichten, das sei unecht, überspielt und keinesfalls real. Man spüre ja sogar wie unecht diese Glücksbekundungen seien.
Selbstverständlich kommen diese Nachrichten nicht direkt aus den Mündern der Verfasser, sondern finden über sorgenvolle Freunde ihren Weg zu uns. Und das ganze macht es noch madiger, denn als ob es nicht schlimm genug wäre, dass unser Glück angezweifelt wird, wird unser angebliches Schauspiel auch noch breit in unserem Umfeld an möglichst viele Leute weitergegeben.
Der Sinn und Zweck dahinter? Pf, also das weiß ich nun wirklich nicht. Wahre Freunde sollten sich doch für uns freuen, oder nicht?
Eine Freundin, die es ernst mit uns meint und uns in dieser Zeit liebevoll unterstützt meinte: Glück schafft Neider. Ja, das kann natürlich sein. Wer selber nicht glücklich ist und nichts daran ändern kann oder will, wird sich wohl kaum für jemand anderen freuen...
trotzdem ereilen dich Nachrichten, das sei unecht, überspielt und keinesfalls real. Man spüre ja sogar wie unecht diese Glücksbekundungen seien.
Selbstverständlich kommen diese Nachrichten nicht direkt aus den Mündern der Verfasser, sondern finden über sorgenvolle Freunde ihren Weg zu uns. Und das ganze macht es noch madiger, denn als ob es nicht schlimm genug wäre, dass unser Glück angezweifelt wird, wird unser angebliches Schauspiel auch noch breit in unserem Umfeld an möglichst viele Leute weitergegeben.
Der Sinn und Zweck dahinter? Pf, also das weiß ich nun wirklich nicht. Wahre Freunde sollten sich doch für uns freuen, oder nicht?
Eine Freundin, die es ernst mit uns meint und uns in dieser Zeit liebevoll unterstützt meinte: Glück schafft Neider. Ja, das kann natürlich sein. Wer selber nicht glücklich ist und nichts daran ändern kann oder will, wird sich wohl kaum für jemand anderen freuen...
Freitag, 6. September 2013
Die Location
Über die Location musst du dir Gedanken machen. Mei, was hat uns die für schlaflose Nächte bereitet. Sie muss deinem Stil und deinen Anforderungen entsprechen. Im Grunde solltest du da schon wissen, wie viele Gäste du erwartest, nicht dass die Räumlichkeiten dann zu klein für eine größer ausfallende Gesellschaft sind! Sie muss gut erreichbar sein. Viele Parkplätze sind auch ein Muss. Idealerweise nur 20 Minuten von der Kirche/ dem Standesamt entfernt. Wenn es keine öffentliche Möglichkeit gibt, für deine Gäste nach Hause zu kommen, hast du entweder lauter Antialkoholiker oder Frühschläfer. Außer natürlich es gibt dort auch die Möglichkeit zur Nächtigung. Als ob das nicht schon genug Optionen zu bedenken sind, gerät irgendwie in diesen ganzen Planungen eines total in den Hintergrund: Gefällt es dir dort eigentlich? Fühlst du dich dort eigentlich wohl?
Und wieder einmal bin ich sehr froh, meine Weddingplannerin zu haben, denn noch bevor wir uns auf irgendwas eingelassen haben, hat sie erst mal einen Besichtigungstermin vereinbart. Wir durften alle Örtlichkeiten einsehen, die Terrassen, die Balkone, die Räume, die Lokale, die unterschiedlichen Zimmerkategorien usw. In Wirklichkeit kann man sich doch nicht aufgrund ein paar netter Bilder und organisationstechnischer Details für die Location entscheiden. Ich empfehle daher allen Brautpaaren einen unverbindlichen Besichtigungstermin zu vereinbaren.
Wir konnten alles einsehen, was uns möglicherweise betreffen könnte und konnten uns so für die Räume, den Balkon, Vorraum und die Zimmer entscheiden, die uns am besten gefielen, denn, was dem Brautpaar gefällt sollte doch wichtiger sein, als die Anzahl der Parkplätze...
Und wieder einmal bin ich sehr froh, meine Weddingplannerin zu haben, denn noch bevor wir uns auf irgendwas eingelassen haben, hat sie erst mal einen Besichtigungstermin vereinbart. Wir durften alle Örtlichkeiten einsehen, die Terrassen, die Balkone, die Räume, die Lokale, die unterschiedlichen Zimmerkategorien usw. In Wirklichkeit kann man sich doch nicht aufgrund ein paar netter Bilder und organisationstechnischer Details für die Location entscheiden. Ich empfehle daher allen Brautpaaren einen unverbindlichen Besichtigungstermin zu vereinbaren.
Wir konnten alles einsehen, was uns möglicherweise betreffen könnte und konnten uns so für die Räume, den Balkon, Vorraum und die Zimmer entscheiden, die uns am besten gefielen, denn, was dem Brautpaar gefällt sollte doch wichtiger sein, als die Anzahl der Parkplätze...
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