Samstag, 16. November 2013

Love hurts

Dieses Mal ein kleiner Frustbeitrag, der genauso stark mit Liebe behaftet ist. Mit meinem Schatz hab ich gemeinsam eine Wachshand gestalten lassen, also praktisch in einem Institut einen Abdruck unserer Hand aus Wachs machen lassen. Leider war es nicht möglich, unsere Lieblingshandposition zu gestalten (Den angedeuteten Heiratsantrag durch 2 Hände ausgedrückt) aber die Alternative zeigt etwas viel alltäglicheres: Die Position, die wir tagtäglich mit unseren Händen einnehmen, wenn wir zu zweit unterwegs sind.
Und so nahm mich der Mann, den ich liebe, an die Hand, wie er es seit über 10 Jahren macht und wir beide tauchten ins heißes Wachs. Zunächst in weißes Wachs, das gleich 5 Mal. Ab dem dritten Mal hatte ich so massive Schmerzen, dass sich mein restlicher Körper schmerzerfüllt krümmte und ich gebe zu, hätte er meine Hand nicht gehalten, ich wäre nicht nochmal in die heiße Hölle eingetaucht. Nach einer kleinen Abkühlung im kalten Wasserbad mussten wir nochmal in die Hitze: dieses Mal farbig.
Während mein Liebster es nur unangenehm heiß empfand, fühlte ich, dass meine Schmerzen etwas darüber hinausgingen. Und nachdem wir aus dem Wachsklumpen herausgeschnitten wurden zeigte sich auch meine Befürchtung: Meine Hand war total gerötet, meine Nägel die nächsten 1,5 Tage so empfindlich, dass jede Berührung schmerzte und schließlich bewies die fiese Brandblase auf der Hand, dass es mir doch ein wenig mehr weh tat, als meinem Schatz.
Aber das Ergebnis ist wunderschön und zeigt eine alltägliche und gleichsam liebevolle und fürsorgliche Seite an uns: Unsere beiden Hände, Finger für Finger verschränkt, er mich fest haltend... und das in Wachs verewigt...

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