Donnerstag, 28. November 2013

Eine Zeitschrift wie die andere

Ursprünglich als Brautkleidhilfe organisiert kann ich nun auf eine recht stattliche Sammlung an Hochzeitszeitschriften blicken. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Frisurzeitungen, Hochzeitstortenzeitschriften, Locationzeitschriften, sowie unzählige Hochzeitsmagazine prall gefüllt mit Infos, Tipps und Ideenvorschlägen. Ich muss gestehen, ich genieße es, diese in der Badewanne durch zu stöbern, so manchen Test über meinen Hochzeitstyp oder meine Hochzeitstauglichkeit auszufüllen und kann sogar über die rund 60% Werbeanzeigen in diesen Zeitschriften hinwegsehen. Aber langsam schleicht sich mir ein kleiner Gedanke ein: Ich glaub, es gibt gar nicht so viele Hochzeitsthemen, über die berichtet werden kann. Nach dem 10. Unterwäsche-Check und der 50. Urlaubsempfehlung, der 100. Beschreibung, welcher Brautkleidschnitt zu welcher Figur passt und sämtlichen Pros/Cons zu den Themen Freilufthochzeit, Hund bei Hochzeit, und ähnlich elementar wichtigen Dingen, scheinen sich die Themen doch ein wenig zu wiederholen. Ganz entsetzt und enttäuscht hat mich ein teures und dickes Magazin von Martha Stewart. Erwartet habe ich mir unzählige To-Dos zum schnellen und günstigen Selbermachen, stattdessen musste ich auf unzählige Produktvorstellungen stoßen, immer passend gleich mit den Bestelllinks, selbstverständlich im deutschsprachigem Raum nicht erhältlich. Mir hat dies also genau gar nichts gebracht, außer der Lehre, dass ich nun kein eingeschweißtes Hochzeitsmagazin mehr kaufen werde, sondern zuerst ein wenig durchblätter. Denn noch möchte ich die Magazine nicht aufgeben, vielleicht können sie mir ja noch wichtige Infos geben, z.B. ob ich ein Weißgold- oder Gelbgoldtyp bin...

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