Sonntag, 29. Dezember 2013

Das perfekte Gastgeschenk gehört sich so!

Ich gebs ja zu, mit Hochzeiten kenn ich mich nicht so gut aus. Ich kenne liebe und nette Bräuche, weiß über einige Traditionen Bescheid und hab mir so manches Wissen aus dem Netz und den eingängigen Zeitschriften angeeignet. Jedoch möchte ich meine Hochzeit so gestaltet haben, wie wir es wollen, nicht wie andere meinen, das es sein soll.
Und so kam es schon mehrmals zu Situationen, in denen unsere Vorstellungen anscheinend ganz stark von denen unserer Gäste abgewichen sind.
Doch was machen, wenn sich das nicht einigen lässt und dann schließlich darin mündet, dass und von diesem Gast "großzügigerweise" ein Geschenk zur Hochzeit gemacht wird, das wir nicht wollen und nicht brauchen? Wenn auf einmal das kleine Give-away, das wir uns als Gastgeschenk gedacht haben nicht gut genug für eine Hochzeit sei und deswegen der involvierte Gast beschließt stattdessen sein ideales Gastgeschenk in Auftrag zu geben?
Sämtliche Versuche, ohne zu verletzen, diese Hilfe abzulehnen und trotzdem die Hilfsbereitschaft zu würdigen endet in Abschmettern, denn wir wissen es nicht einfach nicht so gut und wir sollten lieber auf die Tips hören, denn das gehört sich so, das macht man so.
Gut, wir machen es aber so, wie wir wollen und so kommt es zur unausweichlichen Situation: Klare Worte, dass wir dieses Geschenk sehr lieb finden und die Hilfsbereitschaft schätzen, werden offensichtlich nicht wahrgenommen, denn gehört wird nur, dass wir andere Vorstellungen haben und unseren eigenen Weg gehen werden, den achso wichtigen Hinweis zwar zur Kenntnis nehmen, aber nicht umsetzen werden und somit dieses Geschenk dankend ablehnen werden.
Und wieder einen Menschen verletzt, den wir sehr lieben und schätzen... doch da müssen wir egoistisch bleiben, denn wir heiraten so, wie wir wollen... auch wenn uns die Selbstvorwürfe einige schlaflose Nächte bereiten...

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