Sonntag, 13. Oktober 2013
Die erste Hochzeitsmesse
Hochzeitsmessen dienen ja dazu den uninformierten Brautleuten, Informationen für mögliche Dienstleitungen oder Attraktionen zu erhalten. Wir waren nun auf unserer ersten Hochzeitsmesse, die absichtlich ein wenig dezenter gewählt wurde. Es war zwar eine relativ umfangreiche Messe, jedoch nicht zu überladen und ich hatte das Gefühl, dass sich jeder Aussteller für mich Zeit nehmen konnte. Zwar habe ich sämtliche Infos aufgesaugt und auch brav alle Flyers eingesteckt, aber da wir nun doch schon so weit mit der Hochzeit sind, war es für mich eher eine Art Aussprechteln des Zusatzangebotes, das ich noch buchen könnte, sollte uns noch Geld bei unserem Finanzplan übrig bleiben. Aber ich hab einiges sehen können und auch ein paar Ideen sammeln, alles in allem eine gute Möglichkeit sich zu orientieren, besonders, wenn man noch nicht so viel Ahnung von der eigenen Planung hat. Und achja, nebenbei hab ich meine Sängerin und eine mögliche Richtung meiner Hochzeitsfrisur entdeckt! Und einen günstigen Schleier um 5€, der kaputt gehen kann für... nun ja, das verrat ich nicht. Ein bisschen geheimnisvoll muss ich mich ja schon noch geben...
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Wenn aus Freunden Professionisten werden
Eine Hochzeit ist eine ideale Gelegenheit, um die Menschen, die man liebt, in eine wunderschöne und großartige Sache zu inkludieren. Und so kann die künstlerische Freundin die Hochzeitskerze gestalten, die Sängerin verzaubert die Kirchenzeremonie, die hervorragende Bäckerin gestaltet die Hochzeitstorte, der Fotografie begabte Freund geht seiner Passion nach und die graphische Künstlerin kümmert sich um das komplette Layout. Das hat neben dem Vorteil des teilweise günstigeren Preises auch das wunderbare Erlebnis, die Hochzeit mit Menschen gestalten zu können, die sowohl dich und deine Vorstellungen kennen, als auch die machbaren Gegebenheiten ihrer Profession.
Doch aus irgendeinem Grund kann es auch kippen. Was, wenn auf einmal dein Freund zu dir sagt, er macht dir das zu dem ausgemachten Preis nicht. Oder wenn du ohne Kommentar eine höhere Rechnung ausgestellt bekommst?
Darüber gesprochen habe ich nicht, denn als Freundin war ich total irritiert und wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Und inzwischen hat sich der Kontakt nur noch auf die geschäftliche Beziehung meine Hochzeit betreffend reduziert. Ist das nun immer noch mein Freund? Oder spreche ich hier mit einem Professionisten, den ich bezahle?
Doch aus irgendeinem Grund kann es auch kippen. Was, wenn auf einmal dein Freund zu dir sagt, er macht dir das zu dem ausgemachten Preis nicht. Oder wenn du ohne Kommentar eine höhere Rechnung ausgestellt bekommst?
Darüber gesprochen habe ich nicht, denn als Freundin war ich total irritiert und wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Und inzwischen hat sich der Kontakt nur noch auf die geschäftliche Beziehung meine Hochzeit betreffend reduziert. Ist das nun immer noch mein Freund? Oder spreche ich hier mit einem Professionisten, den ich bezahle?
Montag, 30. September 2013
Menü vs. Buffet
Beim Essen stellt sich die Frage ob Menü oder Buffet. Es sprechen einige Dinge dafür bzw. dagegen und wir waren uns wirklich sehr lange unsicher.
Der Vorteil am Menü ist der "geregelte" Ablauf. Die Gäste bekommen eine ausgewählte Mahlzeit an den Tisch serviert, die in der Regel auch noch sehr hübsch angerichtet ist. Der Nachteil ist, dass die Gäste verwurzelt an ihren Tischen sitzen bleiben müssen und beim Warten nur mit ihren Tischnachbarn in Kontakt sind. Es gibt meist nur 2, höchstens 3 Hauptgerichte zur Auswahl und die Portionen sind vorgefertigt, unabhängig von persönlichen Vorlieben.
Der Nachteil am Buffet ist das Herumgewusel, die Unruhe und die potentiellen langen Wartezeiten in den Anstellschlangen. Der Vorteil ist aber, dass es hier eine vielfältigere Kombinationsmöglichkeit gegeben ist, denn alles kann mit allem gegessen werden.
Wir haben uns für eine Kombination entschieden: Die Suppe wird zu Tisch serviert, es wird 2 Suppen zur Auswahl geben: Eine klassische, die jeder kennt und mag und eine zum Thema passende. Zu dieser Zeit sitzen alle Gäste also ruhig bei Tisch, was sich auch für Ansprachen prima eignet. Abhängig von der Essgeschwindigkeit löst sich danach die Schar ein wenig am Buffettisch auf, das folgende Essen der Hauptspeisen verteilt sich dann. Und die Nachspeise werden wir erst später servieren, zeitgleich mit dem Anschneiden der Hochzeitstorten eröffnen wir die Candybar und den Schokobrunnen und laden so zur freien Entnahme von Süßem an 3 Stationen. Ich denke, das ist ein ganz guter Plan und sollte uns alle Vorteile bieten.
Der Vorteil am Menü ist der "geregelte" Ablauf. Die Gäste bekommen eine ausgewählte Mahlzeit an den Tisch serviert, die in der Regel auch noch sehr hübsch angerichtet ist. Der Nachteil ist, dass die Gäste verwurzelt an ihren Tischen sitzen bleiben müssen und beim Warten nur mit ihren Tischnachbarn in Kontakt sind. Es gibt meist nur 2, höchstens 3 Hauptgerichte zur Auswahl und die Portionen sind vorgefertigt, unabhängig von persönlichen Vorlieben.
Der Nachteil am Buffet ist das Herumgewusel, die Unruhe und die potentiellen langen Wartezeiten in den Anstellschlangen. Der Vorteil ist aber, dass es hier eine vielfältigere Kombinationsmöglichkeit gegeben ist, denn alles kann mit allem gegessen werden.
Wir haben uns für eine Kombination entschieden: Die Suppe wird zu Tisch serviert, es wird 2 Suppen zur Auswahl geben: Eine klassische, die jeder kennt und mag und eine zum Thema passende. Zu dieser Zeit sitzen alle Gäste also ruhig bei Tisch, was sich auch für Ansprachen prima eignet. Abhängig von der Essgeschwindigkeit löst sich danach die Schar ein wenig am Buffettisch auf, das folgende Essen der Hauptspeisen verteilt sich dann. Und die Nachspeise werden wir erst später servieren, zeitgleich mit dem Anschneiden der Hochzeitstorten eröffnen wir die Candybar und den Schokobrunnen und laden so zur freien Entnahme von Süßem an 3 Stationen. Ich denke, das ist ein ganz guter Plan und sollte uns alle Vorteile bieten.
Freitag, 20. September 2013
Der Brautvater zahlt die Hochzeit
Kennt ihr noch die alten Zeiten, als es für eine Familie besser war, einen Sohn zu bekommen, schon alleine deswegen, weil sie dann keine Aussteuer zur Vermählung geben mussten? Früher zahlten die Brauteltern, in Zeiten des alleinverdienenden männlichen Oberhauptes der Brautvater, die Hochzeit der Tochter und ein wenig ist es in unseren Gedanken ja doch noch geblieben. Auch ich habe in meiner Familie um finanzielle Unterstützung gebeten. Nicht, weil ich mir meine Hochzeit finanzieren lassen will, den größten Löwenanteil zahlen natürlich mein Schatz und ich. Aber wir freuen uns trotzdem über den einen oder anderen Euro, der uns hilft, das Fest wunderbar zu gestalten. Meine Familie legt zusammen und kann uns mit viel mehr als wir erhofft hatten unterstützen und auch die Familie meines Göttergatten greift uns mit Geld ordentlich unter die Arme. Und mein Vater? Den Betrag, den er uns zukommen lässt ist ein wirklich hilfreicher und wir freuen uns sehr über seine Unterstützung, aber ich muss traurig erkennen, dass er für andere Bereiche seines Lebens viel leichter viel mehr Geld ausgibt, ja sogar für eine andere Hochzeit mehr gegeben hat... Bitte missversteht mich nicht, ich bin ihm wirklich dankbar, denn sein Beitrag ermöglicht uns wieder etwas Tolles, aber wenn man sieht, dass dem eigenen Vater die Hochzeit seiner eigenen Tochter im Verhältnis zu anderen Lebensbereichen weniger wert ist, sticht das im Herzen verdammt schmerzvoll... nicht, dass er wo anders mehr Geld reinsteckt, das ist sein gutes Recht, sondern eher, dass andere Dinge ihm wohl wichtiger sind, als ich, seine Tochter...
Freitag, 13. September 2013
Glück macht Neider...
Die Hochzeit steht an, man freut sich wie ein Hutschpferd und will die ganze Welt umarmen. Das Glück, für zwei Leute alleine ohnedies viel zu viel, soll geteilt werden und möglichst viele Menschen im Umfeld erreichen. Dieses überschwängliche Glück soll nur dieses bezwecken, nichts anderes...
trotzdem ereilen dich Nachrichten, das sei unecht, überspielt und keinesfalls real. Man spüre ja sogar wie unecht diese Glücksbekundungen seien.
Selbstverständlich kommen diese Nachrichten nicht direkt aus den Mündern der Verfasser, sondern finden über sorgenvolle Freunde ihren Weg zu uns. Und das ganze macht es noch madiger, denn als ob es nicht schlimm genug wäre, dass unser Glück angezweifelt wird, wird unser angebliches Schauspiel auch noch breit in unserem Umfeld an möglichst viele Leute weitergegeben.
Der Sinn und Zweck dahinter? Pf, also das weiß ich nun wirklich nicht. Wahre Freunde sollten sich doch für uns freuen, oder nicht?
Eine Freundin, die es ernst mit uns meint und uns in dieser Zeit liebevoll unterstützt meinte: Glück schafft Neider. Ja, das kann natürlich sein. Wer selber nicht glücklich ist und nichts daran ändern kann oder will, wird sich wohl kaum für jemand anderen freuen...
trotzdem ereilen dich Nachrichten, das sei unecht, überspielt und keinesfalls real. Man spüre ja sogar wie unecht diese Glücksbekundungen seien.
Selbstverständlich kommen diese Nachrichten nicht direkt aus den Mündern der Verfasser, sondern finden über sorgenvolle Freunde ihren Weg zu uns. Und das ganze macht es noch madiger, denn als ob es nicht schlimm genug wäre, dass unser Glück angezweifelt wird, wird unser angebliches Schauspiel auch noch breit in unserem Umfeld an möglichst viele Leute weitergegeben.
Der Sinn und Zweck dahinter? Pf, also das weiß ich nun wirklich nicht. Wahre Freunde sollten sich doch für uns freuen, oder nicht?
Eine Freundin, die es ernst mit uns meint und uns in dieser Zeit liebevoll unterstützt meinte: Glück schafft Neider. Ja, das kann natürlich sein. Wer selber nicht glücklich ist und nichts daran ändern kann oder will, wird sich wohl kaum für jemand anderen freuen...
Freitag, 6. September 2013
Die Location
Über die Location musst du dir Gedanken machen. Mei, was hat uns die für schlaflose Nächte bereitet. Sie muss deinem Stil und deinen Anforderungen entsprechen. Im Grunde solltest du da schon wissen, wie viele Gäste du erwartest, nicht dass die Räumlichkeiten dann zu klein für eine größer ausfallende Gesellschaft sind! Sie muss gut erreichbar sein. Viele Parkplätze sind auch ein Muss. Idealerweise nur 20 Minuten von der Kirche/ dem Standesamt entfernt. Wenn es keine öffentliche Möglichkeit gibt, für deine Gäste nach Hause zu kommen, hast du entweder lauter Antialkoholiker oder Frühschläfer. Außer natürlich es gibt dort auch die Möglichkeit zur Nächtigung. Als ob das nicht schon genug Optionen zu bedenken sind, gerät irgendwie in diesen ganzen Planungen eines total in den Hintergrund: Gefällt es dir dort eigentlich? Fühlst du dich dort eigentlich wohl?
Und wieder einmal bin ich sehr froh, meine Weddingplannerin zu haben, denn noch bevor wir uns auf irgendwas eingelassen haben, hat sie erst mal einen Besichtigungstermin vereinbart. Wir durften alle Örtlichkeiten einsehen, die Terrassen, die Balkone, die Räume, die Lokale, die unterschiedlichen Zimmerkategorien usw. In Wirklichkeit kann man sich doch nicht aufgrund ein paar netter Bilder und organisationstechnischer Details für die Location entscheiden. Ich empfehle daher allen Brautpaaren einen unverbindlichen Besichtigungstermin zu vereinbaren.
Wir konnten alles einsehen, was uns möglicherweise betreffen könnte und konnten uns so für die Räume, den Balkon, Vorraum und die Zimmer entscheiden, die uns am besten gefielen, denn, was dem Brautpaar gefällt sollte doch wichtiger sein, als die Anzahl der Parkplätze...
Und wieder einmal bin ich sehr froh, meine Weddingplannerin zu haben, denn noch bevor wir uns auf irgendwas eingelassen haben, hat sie erst mal einen Besichtigungstermin vereinbart. Wir durften alle Örtlichkeiten einsehen, die Terrassen, die Balkone, die Räume, die Lokale, die unterschiedlichen Zimmerkategorien usw. In Wirklichkeit kann man sich doch nicht aufgrund ein paar netter Bilder und organisationstechnischer Details für die Location entscheiden. Ich empfehle daher allen Brautpaaren einen unverbindlichen Besichtigungstermin zu vereinbaren.
Wir konnten alles einsehen, was uns möglicherweise betreffen könnte und konnten uns so für die Räume, den Balkon, Vorraum und die Zimmer entscheiden, die uns am besten gefielen, denn, was dem Brautpaar gefällt sollte doch wichtiger sein, als die Anzahl der Parkplätze...
Freitag, 23. August 2013
Abnehmen
An deinem Hochzeitstag musst du perfekt aussehen! Das höre ich von allen Seiten. Du musst perfekt für den Mann deiner Träume sein! Das ist dein Tag, da schauen alle Augen auf dich!
Doch jetzt mal ganz ehrlich: Mein zukünftiger Mann kennt mich seit 1997 und weiß seit 2001 wie ich ungeschminkt und verschlafen aussehe, wenn der Wecker mich fies aus dem Schlaf rüttelt. Er kennt mich mit roter triefender Nase und aufgedunsenem Gesicht, wenn ich krank bin und mit fettigen zurückgebundenen Haaren, wenn ich im Stress bin. Und er liebt mich! Er liebt mich genau so, wie ich aussehe mit all den Pickeln, die mich überfallen, wenns mir schlecht geht und den blutenden rissigen Lippen sobald die Heizsaison startet. Wieso soll ich dann unrealistisch schön für ihn aussehen am Tag unserer Hochzeit? Natürlich möchte ich mich hübsch auf meiner eigenen Hochzeit fühlen doch brauch ich dafür wirklich künstliche Fingernägel, Wimpern, Haarteile und ein Sunpray-tanning zuvor? Und was mich noch mehr beschäftigt: Muss ich denn wirklich Modelmaße an meinem Hochzeitstag haben? Die hab ich doch sonst auch nicht und er liebt mich. Er hat mich in meinem Körper geliebt, als er mich das erste Mal geküsst hat. Er hat mich in meinem Körper geliebt, als er mir den Heiratsantrag gestellt hat. Er liebt mich in meinem Körper bei jeder Umarmung, Zuwendung und Berührung. Also wieso meinen Körper für ihn ändern?
Wenn ich meine Figur verändern will, also abnehmen will, dann höchstens weil ich es für mich so will. Ich muss mich in meinem Körper und an diesem Tag auch Brautkleid wohl fühlen, doch ich finde nicht, dass ich das für einen anderen Menschen machen sollte. Nicht einmal für die Liebe meines Lebens!
Doch jetzt mal ganz ehrlich: Mein zukünftiger Mann kennt mich seit 1997 und weiß seit 2001 wie ich ungeschminkt und verschlafen aussehe, wenn der Wecker mich fies aus dem Schlaf rüttelt. Er kennt mich mit roter triefender Nase und aufgedunsenem Gesicht, wenn ich krank bin und mit fettigen zurückgebundenen Haaren, wenn ich im Stress bin. Und er liebt mich! Er liebt mich genau so, wie ich aussehe mit all den Pickeln, die mich überfallen, wenns mir schlecht geht und den blutenden rissigen Lippen sobald die Heizsaison startet. Wieso soll ich dann unrealistisch schön für ihn aussehen am Tag unserer Hochzeit? Natürlich möchte ich mich hübsch auf meiner eigenen Hochzeit fühlen doch brauch ich dafür wirklich künstliche Fingernägel, Wimpern, Haarteile und ein Sunpray-tanning zuvor? Und was mich noch mehr beschäftigt: Muss ich denn wirklich Modelmaße an meinem Hochzeitstag haben? Die hab ich doch sonst auch nicht und er liebt mich. Er hat mich in meinem Körper geliebt, als er mich das erste Mal geküsst hat. Er hat mich in meinem Körper geliebt, als er mir den Heiratsantrag gestellt hat. Er liebt mich in meinem Körper bei jeder Umarmung, Zuwendung und Berührung. Also wieso meinen Körper für ihn ändern?
Wenn ich meine Figur verändern will, also abnehmen will, dann höchstens weil ich es für mich so will. Ich muss mich in meinem Körper und an diesem Tag auch Brautkleid wohl fühlen, doch ich finde nicht, dass ich das für einen anderen Menschen machen sollte. Nicht einmal für die Liebe meines Lebens!
Dienstag, 20. August 2013
Das Hochzeitskleid
Okay, vielleicht bin ich nicht die typische Braut, vielleicht aber eben doch! Denn ich hatte bis vor Kurzem keinen blassen Dunst, was ich zu meiner Hochzeit tragen wollte. Woher soll ich denn das auch wissen, bisher hab ich mich kaum mit so etwas beschäftigt und dementsprechend hatte ich schlichtweg keine Infos. Und auf dieses Nichts folgte eine Flut an Infos und Bildern, die mit einfach überrumpelt haben! Der Schnitt ist für die Figur gedacht, diese Farbe muss man bei dies und jenem bedenken und die Accessoires, um Gottes Willen, unbedingt die richtigen Accessoires dazu kaufen, denn sonst ist das ganze Kleid im Eimer! Das hat in Wirklichkeit nur alles schlimmer gemacht.
Also Plan B: Zeitschriften wälzen hat nichts gebracht, jetzt gehen wirs direkt an: Ich probiere Hochzeitskleider an. Weil ich ein bisschen verrückt bin und meine Schwestern über alles liebe kommt eine davon mit und wir spielen mit unseren schauspielerischen Künsten einen Sommer der Liebe vor, denn ja, wir beide wollen im Sommer 2014 heiraten! Der Blick der Verkäuferin war, hm, wie drück ich das nett aus, dezent genervt und angepisst. Denn, was wir nicht wussten, und bitte woher soll ich denn so was wissen, das hat mir nie jemand gesagt, anscheinend braucht man für so was einen Termin. Gut, hab ich nicht gewusst, aber wir hatten Glück bei der Schweinehitze hatte offensichtlich keine zukünftige Braut Lust, sich ein Kleid auszusuchen, also hatten sie Zeit für uns. Dieser engagierter Enthusiasmus zog sich dann über die nächste Stunde und ihre Laune war mehr als niederschmetternd. Aber mit meiner verrückten Schwester, ein paar Schleiern und einem Fotoapparat konnten wir diese frustrierende Stimmung dann doch noch zu einem lustigen Spaß wenden. Aber bei der Dame denk ich mir schon, vielleicht hat die ihre Berufung verfehlt?
Wir wälzten also Kleider aus einem Katalog, dank des riesigen Lagers hatten wir viel Auswahl und es ging ans Anprobieren. Bei jedem neuen Kleid wusste ich nur eines: Das wird es sicherlich nicht. Doch mit der Zeit gefiel ich mir in den Kleidern und entwickelte einen gewissen Blick für das, was mir gefiel und auch stand: Also wir haben gelernt: Mir steht A-Linie mit einer Korsage, die etwas weiter runter geht, also die Hälfte der Hüften noch miteinschließt. Zudem seh ich dank meiner Oberweite mit Herzausschnitt aus wie eine Schlampe, also muss es ein (nahezu) gerader Schnitt werden. Und ich liebe Symmetrie, zwar gefallen mir asymmetrische Schnitte im Katalog und an anderen, an mir selber gefallen sie aber gar nicht. Und so zeigt sich langsam ein Bild ab, ich glaub ich weiß, wie mein Kleid ca. aussehen soll.
Und dann zu Hause seh ich es. Über eine Werbeanzeige in einer Hochzeitszeitschrift stoße ich auf eine Internetseite und schau mir die dortige Kollektion an, da ist es: der perfekte Schnitt, perfekte Symmetrie, schlichtweg zauberhaft und wunderschön. Schnell die Weddingsplannerin gefragt, ja sie kann es für mich bestellen - und schwubbs so hatte ich mein Hochzeitskleid.
Also Plan B: Zeitschriften wälzen hat nichts gebracht, jetzt gehen wirs direkt an: Ich probiere Hochzeitskleider an. Weil ich ein bisschen verrückt bin und meine Schwestern über alles liebe kommt eine davon mit und wir spielen mit unseren schauspielerischen Künsten einen Sommer der Liebe vor, denn ja, wir beide wollen im Sommer 2014 heiraten! Der Blick der Verkäuferin war, hm, wie drück ich das nett aus, dezent genervt und angepisst. Denn, was wir nicht wussten, und bitte woher soll ich denn so was wissen, das hat mir nie jemand gesagt, anscheinend braucht man für so was einen Termin. Gut, hab ich nicht gewusst, aber wir hatten Glück bei der Schweinehitze hatte offensichtlich keine zukünftige Braut Lust, sich ein Kleid auszusuchen, also hatten sie Zeit für uns. Dieser engagierter Enthusiasmus zog sich dann über die nächste Stunde und ihre Laune war mehr als niederschmetternd. Aber mit meiner verrückten Schwester, ein paar Schleiern und einem Fotoapparat konnten wir diese frustrierende Stimmung dann doch noch zu einem lustigen Spaß wenden. Aber bei der Dame denk ich mir schon, vielleicht hat die ihre Berufung verfehlt?
Wir wälzten also Kleider aus einem Katalog, dank des riesigen Lagers hatten wir viel Auswahl und es ging ans Anprobieren. Bei jedem neuen Kleid wusste ich nur eines: Das wird es sicherlich nicht. Doch mit der Zeit gefiel ich mir in den Kleidern und entwickelte einen gewissen Blick für das, was mir gefiel und auch stand: Also wir haben gelernt: Mir steht A-Linie mit einer Korsage, die etwas weiter runter geht, also die Hälfte der Hüften noch miteinschließt. Zudem seh ich dank meiner Oberweite mit Herzausschnitt aus wie eine Schlampe, also muss es ein (nahezu) gerader Schnitt werden. Und ich liebe Symmetrie, zwar gefallen mir asymmetrische Schnitte im Katalog und an anderen, an mir selber gefallen sie aber gar nicht. Und so zeigt sich langsam ein Bild ab, ich glaub ich weiß, wie mein Kleid ca. aussehen soll.
Und dann zu Hause seh ich es. Über eine Werbeanzeige in einer Hochzeitszeitschrift stoße ich auf eine Internetseite und schau mir die dortige Kollektion an, da ist es: der perfekte Schnitt, perfekte Symmetrie, schlichtweg zauberhaft und wunderschön. Schnell die Weddingsplannerin gefragt, ja sie kann es für mich bestellen - und schwubbs so hatte ich mein Hochzeitskleid.
Montag, 19. August 2013
Weddingplanerin ja oder nein?
Mein Schatz und ich sind ein vielbeschäftigtes Paar. Neben unseren Jobs, Haushalt und unserer Freizeit, die wir mit unseren vielen Freunden und der Familie verbringen arbeiten wir auch noch an einem großen Projekt, das uns sehr viel Spaß macht und uns mit Freude erfüllt, jedoch leider auch sehr zeitraubend ist. Daher haben wir uns dazu entschlossen, eine Weddingplanerin zu engagieren. Erstmals kennengelernt hab ich diesen Beruf vor vielen Jahren in einer TV-Sendung mit einem dadurch berühmt gewordenen Schaubild dieser Professionisten. Schon damals hat mich der Gedanke gereizt, Hilfe bei jemanden zu finden, der sich auskennt, die richtigen Kontakte hat und auch genug Erfahrung, denn sein wir mal ehrlich, woher soll ich wissen, wo ich meine Kellner für meine selbst organisierte Agape herbekomme?
Die vielen finanziellen Ersparnisse, die wir durch den Weddingplaner erhalten, sei es nun ein Rabatt oder eine günstigere Alternative ist nicht zu verachten und alles in allem können wir sagen, dass wir sehr gut betreut und beraten werden und nahezu unsere gesamte Investition wieder in verschiedensten Ersparnissen zurückerhalten. Dazu kommen die Erfahrungen von anderen befreundeten Brautpaaren, die die Vorteile am eigenen Leib kennenlernen konnten und uns in unserer Absicht nur bestätigt haben.
Doch es kommt, wies kommen muss: Leider verstehen die Wenigsten unsere Gründe, einen Weddingplaner einzustellen. Die eigene Hochzeit verliere an Individualität, man gebe das Ruder aus der Hand, das sei für den doch nur ein Standardablauf, wobei jede Hochzeit gleich aussehen würde und wir würden eine Kataloghochzeit bekommen, die zwar schön sein kann, aber niemals uns repräsentieren!
Wir haben uns trotzdem auf die Suche gemacht und jemanden gefunden, der genau auf unserer Wellenlänge ist. Dort fühlen wir uns gut beraten und aufgehoben. Keineswegs ist unsere Hochzeit auch nur ansatzweise wie eine andere, denn unsere Weddingsplanerin macht dies seit über 11 Jahren und keine einzige Hochzeit glich einer anderen. Sie tipselt alle unsere Ideen und Gedanken nieder und macht uns daraus mit unserem Budget realisierbare Vorschläge aus denen wir den idealen wählen können. Ergo, gut, dass wir nicht auf andere, sondern auf uns und unsere Bedürfnisse gehört haben, denn so haben wir auch weiterhin genug Zeit für unser Leben, das wir lieben.
Die vielen finanziellen Ersparnisse, die wir durch den Weddingplaner erhalten, sei es nun ein Rabatt oder eine günstigere Alternative ist nicht zu verachten und alles in allem können wir sagen, dass wir sehr gut betreut und beraten werden und nahezu unsere gesamte Investition wieder in verschiedensten Ersparnissen zurückerhalten. Dazu kommen die Erfahrungen von anderen befreundeten Brautpaaren, die die Vorteile am eigenen Leib kennenlernen konnten und uns in unserer Absicht nur bestätigt haben.
Doch es kommt, wies kommen muss: Leider verstehen die Wenigsten unsere Gründe, einen Weddingplaner einzustellen. Die eigene Hochzeit verliere an Individualität, man gebe das Ruder aus der Hand, das sei für den doch nur ein Standardablauf, wobei jede Hochzeit gleich aussehen würde und wir würden eine Kataloghochzeit bekommen, die zwar schön sein kann, aber niemals uns repräsentieren!
Wir haben uns trotzdem auf die Suche gemacht und jemanden gefunden, der genau auf unserer Wellenlänge ist. Dort fühlen wir uns gut beraten und aufgehoben. Keineswegs ist unsere Hochzeit auch nur ansatzweise wie eine andere, denn unsere Weddingsplanerin macht dies seit über 11 Jahren und keine einzige Hochzeit glich einer anderen. Sie tipselt alle unsere Ideen und Gedanken nieder und macht uns daraus mit unserem Budget realisierbare Vorschläge aus denen wir den idealen wählen können. Ergo, gut, dass wir nicht auf andere, sondern auf uns und unsere Bedürfnisse gehört haben, denn so haben wir auch weiterhin genug Zeit für unser Leben, das wir lieben.
Dienstag, 6. August 2013
Wessen Kleid ist wichtig?
"Ich hab mein Kleid schon!" Bin ich die einzige, die es schräg findet, dass sich Frau in meinem Umfeld anscheinend die letzten Tage nur Gedanken über das Outfit an meiner Hochzeit gemacht hat? Noch schlimmer find ich ja die Aussagen, die ich schon mehrfach hören musste: "Mah, ich weiß einfach noch nicht, was ich bei deiner Hochzeit anziehen soll!"
Hm, mal schaun, die Hochzeit findet in 10,5 Monaten statt und Hallo, die Braut hat noch nicht mal ein Kleid! Wann ist es denn normal geworden, sich so unendlich früh um ein Outfit zu bemühen?
Ich war ja jetzt doch schon einige Male auf Hochzeiten und abgesehen davon, dass ich mir noch nie für eine Hochzeit extra Kleidung gekauft habe, sondern immer nur meinen Kasten nach dem bestmöglichen durchstöbert hab, habe ich mir ehrlich gesagt frühestens 1-2 Wochen zuvor Gedanken darüber gemacht, teilweise sogar erst direkt am Tag selber. Welcher Drang steckt in den Gästen, perfekt auszusehen und was soll ich mir als Braut dabei denken? Wenn schon meine Gäste zu Shoppingsessions losgezogen sind und nach stundenlangem Probieren ihr Outfit beisammen haben, muss ich dann jetzt eigentlich auch schon? Ehrlich gesagt interessiert mich das jetzt noch überhaupt nicht und ich hab auch noch gar keine Ahnung.
Naja, auf jeden Fall hab ich mir mal dem Gruppendruck entsprechend ein paar passende Zeitschriften zugelegt, vielleicht finde ich hier ja die Erleuchtung, damit auch ich 10,5 Monate vor meiner Hochzeit schon mein Kleid habe...
Hm, mal schaun, die Hochzeit findet in 10,5 Monaten statt und Hallo, die Braut hat noch nicht mal ein Kleid! Wann ist es denn normal geworden, sich so unendlich früh um ein Outfit zu bemühen?
Ich war ja jetzt doch schon einige Male auf Hochzeiten und abgesehen davon, dass ich mir noch nie für eine Hochzeit extra Kleidung gekauft habe, sondern immer nur meinen Kasten nach dem bestmöglichen durchstöbert hab, habe ich mir ehrlich gesagt frühestens 1-2 Wochen zuvor Gedanken darüber gemacht, teilweise sogar erst direkt am Tag selber. Welcher Drang steckt in den Gästen, perfekt auszusehen und was soll ich mir als Braut dabei denken? Wenn schon meine Gäste zu Shoppingsessions losgezogen sind und nach stundenlangem Probieren ihr Outfit beisammen haben, muss ich dann jetzt eigentlich auch schon? Ehrlich gesagt interessiert mich das jetzt noch überhaupt nicht und ich hab auch noch gar keine Ahnung.
Naja, auf jeden Fall hab ich mir mal dem Gruppendruck entsprechend ein paar passende Zeitschriften zugelegt, vielleicht finde ich hier ja die Erleuchtung, damit auch ich 10,5 Monate vor meiner Hochzeit schon mein Kleid habe...
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